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Erste Aufträge sind erteilt

Polizeirevier wird Flüchtlingsheim Erste Aufträge sind erteilt

Zu den üblichen Schulsanierungen, die alle Jahre wieder in den großen Ferien anstehen, hat Berthold Heitker von Neumünsters Fachdienst Gebäudewirtschaft in diesem Sommer noch eine weitere Großbaustelle dazubekommen: Bis Mitte September soll das ehemalige 1. Polizeirevier an der Parkstraße als Unterkunft für jugendliche unbegleitete Flüchtlinge zur Verfügung stehen.

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In diesem Teil des Parkcenters war von den 70er Jahren bis zum Frühjahr 2011 das 1. Polizeirevier Neumünster untergebracht.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Das ist gar nicht so dramatisch“, schildert der Arbeitsgruppenleiter die Ausgangssituation. Schließlich ist der Sechsgeschosser einmal von der Gebäude Management Schleswig-Holstein durchsaniert worden, nachdem im Jahr 2011 die Polizei wegen Schimmel- und Kolibakterienbelastung ausgezogen war. „Die Raumstrukturen sind intakt, Wasser und Abwasser vorhanden, in den E-Anlagen müssen nur die Sicherungen reingedreht und die Heizung angeschlossen werden.“

 Zu Buche schlagen bei dem 280000-Euro-Projekt Brandschutzmaßnahmen: Als zweiter Fluchtweg wird eine Außentreppe zur Parkstraße hin entstehen, was mit Wandaufbrüchen verbunden ist. Brandschutztüren müssen her, Rauchmelder für die Wohnräume, Sicherheitsbeleuchtung für Flure und Treppenhäuser.

 Die vier Wohngruppen mit bis zu 14 Jugendlichen, die die Diakonie-Einrichtung Iuvo betreuen soll, werden ins erste, zweite und dritte Stockwerk einziehen. „Hier muss im Sanitärbereich erweitert werden“, sagt Heitker. Pro Etage werden drei Komplettbäder eingebaut. „Das sind Raum-in-Raum-Konstruktionen. 90 mal 220 Zentimeter mit installierten WCs, Waschbecken und Dusche.“

 Im Erdgeschoss werden laut Heitker der Empfang seinen Platz haben, der gemeinsame Essensraum, Büros für die Iuvo-Kräfte und ein Raum für den Sicherheitsdienst. „Am Mittwoch haben wir die ersten Aufträge an die Handwerksbetriebe erteilt und wollen zusehen, dass die üblichen Materiallieferungszeiten von vier bis sechs Wochen unterschritten werden.“

 Im Kiek In in der Gartenstraße sind derweil 38 Unbegleitete untergebracht. „Das geht nur, weil die Landesberufsschüler in den Ferien sind. Diese Lösung greift nur noch bis Ende August. Uns sitzt der Zeitdruck im Nacken“, meinte Sozialstadtrat Günter Humpe-Waßmuth.

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Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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