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Eigene Mode auf dem Laufsteg

Kleidung im Museum selbst gestaltet Eigene Mode auf dem Laufsteg

Mode oder auch Bilder, auf jeden Fall Selbstgestaltetes nach großen Kunst-Quilt-Vorbildern: Das war die gestellte Aufgabe für die Teilnehmerinnen der Kurses My Style VIII. Das Ergebnis zeigten die sechs jungen Girls, die bis zum Ende durchgehalten hatten, gestern auf dem Laufsteg im Museum Tuch + Technik.

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Präsentierten stolz ihre Workshop-Ergebnisse: Laura (10 von links)), Laura (9), Leyni (9), Gamze (11), Angelina (9) und Leyla (11) mit Hilal Künden (unten links) und Betreuerin Malena.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Es war die achte Koproduktion von Tuch + Technik und dem Projekthaus an der Wasbeker Straße im Rahmen der Reihe „Museobil-Box“, einer Initiative des Bundesverbandes Museumspädagogik. „Die fördert das Bundesbildungsministerium aus dem Projekttopf Kultur macht stark, deshalb ist sie für die Teilnehmer auch kostenlos“, erklärte Museumspädagogin Karin Ruhmöller. Antje Leimbach vom Projekthaus ergänzte: „Das ist für unsere Klientel nicht unwichtig.“

 Feine Nähte, mehrere Lagen Stoff, ungewöhnliche Materialien: Das macht die künstlerischen Quilts aus, der derzeit in der Sonderausstellung European Art Quilts VIII im Museum gezeigt werden. Von diesen Kunstwerken inspiriert sollten die Mädels, zwischen neun und elf Jahren alt, eigene Mode-Ideen oder eben Kunst entwerfen und umsetzen bei den wöchentlichen Treffen im Projekthaus.

 Unterstützung erfuhren sie dabei von der 22-jährigen Hilal Künden, die nicht nur gelernte Änderungsschneiderin ist, sondern auch eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin und zur sozialpädagogischen Assistentin absolviert hat. Als Materialien dienten Filze und überwiegend T-Shirtstoffe aus Baumwolle. „Love“ prangte in blauen Lettern auf dem grauen Kurz-Shirt von Leyni (9), das mit gelben Sternen verziert war.

 Besagte vier Buchstaben hatte Laura (10) in glitzernden Pailletten auf eine schwarzen Umhängetasche gestickt, während Gamze sich hingebungsvoll an eine Stoff-Collage gewagt hatte. Am Donnerstag um 15.30 Uhr schlug dann die heiß ersehnte Stunde im Museum Tuch + Technik. Zu peppiger Musik aus dem Ghettoblaster trugen die Mädels ihre Mode und Kunst über den Catwalk, mal solo, mal zu zweit, mit Drehung und Ausfallschritt.

 Die Smartphones der stolzen Mütter blitzten mit den Kameras vom Museums-Pädagogin Ruhmöller und Antje Leimbach um die Wette. Nach dem starken Auftritt gab’s Kuchen und Saft für alle.

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