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Aukrugs Schüler setzen auf Sichtbarkeit

Abc-Schützen im Straßenverkehr Aukrugs Schüler setzen auf Sichtbarkeit

Helle Kleidung und eine reflektierende Warnweste helfen den 22000 neuen Erstklässlern im Land, im Straßenverkehr besser gesehen zu werden. Die Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein hat zum 34. Mal die Aktion „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ angeboten. Die Klasse 1a der Grundschule Aukrug hat mitgemacht.

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Mit Warnwesten und Verkehrsschildern kennen sich die Grundschüler der Klasse 1a aus Aukrug jetzt aus.

Quelle: Nora Saric

Aukrug. „Fährst du Auto oder Rad, musst du wissen, welche Zeichen im Verkehr, jeder zu beachten hat“, singen die Aukruger Erstklässler in einem Lied. Für ihren Unterricht haben sie von der Landesverkehrswacht Material zum Lernen bekommen. In Rollenspielen haben sie geübt, wie sie sich verhalten müssen, wenn sie morgens in der Dunkelheit in Herbst und Winter, vielleicht sogar bei schlechter Sicht wegen Regen oder Nebel zur Schule laufen. Selbstgemalte Bilder zeigen, wie gut die Kinder verstanden haben, dass die Straßen für sie gefährlich sein können. Erstklässler Bjarne erzählt stolz von seinem Hund: „Der hat auch manchmal eine Weste an.“

 Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger. „In der ersten Klasse gibt es 20 Stunden Verkehrserziehungsunterricht im Jahr“, erzählt Schulleiterin und Klassenlehrerin Undine Mecklenburg. „Die Sichtbarkeit ist dabei ein zentrales Thema.“ Am Montag hat die Landesverkehrswacht mit der 1a, mit Gästen aus Landespolitik, Landespolizeiamt, Kreisverwaltung und Kommunalpolitik und dem Sponsor Volks- und Raiffeisenbanken (VR) das Projekt in der Aukrug-Schule abgeschlossen. Mit 10000 Euro unterstützt die VR Bank unter dem Dach der Landeskampagne „Sicher kommt an!“ diese Aktion. Außerdem spendet das Institut jeweils 50 Euro für insgesamt 50 Klassensieger. Daneben gibt es jeweils 25 Euro für 40 Einzelsieger in einem Malwettbewerb. Die Gewinner werden gezogen, so haben jede Klasse und jedes Kind die gleiche Chance. Einzelsieger in Aukrug wurden Maja und Mirjam.

 „Während Fahrzeuge beleuchtet werden, bewegen sich Fußgänger ohne Lichtquelle und sind daher besonders gefährdet“, so Elisabeth Pier, Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht. „Gerade für Kinder im Straßenverkehr wird daher morgens schon der Weg zur Schule in Nebel und Dunkelheit gefährlich.“ Es gebe zwar einen positiven Trend zu weniger Unfällen, das gelte aber nicht für Unfälle mit Kindern. Die Zahl der Unfälle, an denen Kinder beteiligt waren, ist im vergangenen Jahr auf 1341 gestiegen, ebenso wie die Zahl der verunglückten Kinder auf 1317. „Damit war jeder elfte verunglückte Verkehrsteilnehmer ein Kind.“

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