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Psychiatrie und Neurologie getrennt

FEK Neumünster Psychiatrie und Neurologie getrennt

Deutschlandweit einmalig waren in Neumünster Psychiatrie und Neurologie unter einem Dach: Ab dem 1. April arbeiten beide Fachbereiche als jeweils eigene Kliniken. Chefarzt der Neurologie bleibt Prof. Hans-Christian Hansen; sein Stellvertreter Dr. Rolf Drews wird Chef der Psychiatrie.

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Prof. Hans-Christian Hansen (rechts) bleibt Chefarzt der Neurologie, sein bisheriger Stellvertreter Dr. Rolf Drews wird neuer Chef der Psychiatrie.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. "Das waren seit 40 Jahren bewährte Strukturen", erklärte Geschäftsführer Alfred von Dollen. Für den ärztlichen Nachwuchs, der sich auf nur ein Fachgebiet spezialisieren will, sei es jedoch zunehmend unattraktiv, auch den anderen Fachbereich verantwortlich mit abdecken zu müssen. Für das FEK hat die Trennung durch veränderte Hintergrunddienste einen  finanziellen Nachteil von gut 300000 Euro, aber das Haus wird wieder attraktiver für junge Ärzte.

Die Klinik für Psychiatrie versorgt ambulant 3600 und stationär 1400 Patienten im Jahr; dazu kommen noch die jeweils 30 Plätze in Behandlungszentrum Hahnknüll und der gemeinsam mit dem DRK betriebenen Psychiatrischen Tagesklinik. Die Neurologie versorgt pro Jahr 2000 ambulante und 2200 stationäre Patienten. Spezialgebiete sind Schlaganfalleinheit, Multiple-Sklerose-Behandlung mit sämtlichen Therapiemethoden und der landesweites Anlaufpunkt für Muskel- und Nervenerkrankungen wie ALS.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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