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Senioren-Projekte für Wittorf und City

Fernsehlotterie fördert Senioren-Projekte für Wittorf und City

200000 Euro hat das Deutsche Hilfswerk Fernsehlotterie auf Antrag der Awo als Fördermittel zur Verfügung gestellt, damit in der Innenstadt von Neumünster rund um den Wasserturm und in Wittorf sogenannte Quartierprojekte zugunsten älterer Mitbürger umgesetzt werden können.

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Stadtrat Carsten Hillgruber (von links), Romi Wietzke, Franz-Ulrich Löding-Hahn und Anike Ohmes präsentieren die Fernsehlotterie-Schilder, die die Büros der Quartiersmanager ausweisen sollen.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Der Hintergrund ist einfach: Immer mehr Menschen wollen auch im Alter in ihrem  Stadtteil wohnen bleiben, am liebsten in den eigenen vier Wänden. "Und weil uns gerade Wittorf und die Innenstadt mit der demografischen Entwicklung im Nacken sitzen, sind wir froh über diese räumliche Entscheidung der Awo", sagte Romi Wietzke vom Seniorenbüro. "Die Fördergelder decken 80 Prozent der Personalkosten für das auf drei Jahre angelegte Projekt ab, den Rest übernimmt die Awo. Die Stellen für die beiden Quartiersmanager sind bereits ausgeschrieben", erklärte Franz-Ulrich Löding-Hahn, Leiter des Senioren-Hauses Am Wasserturm.

Den Managern kommt jetzt, nachdem bereits erste Sozialraumerhebungen erfolgt sind, die Ermittlungsaufgabe zu: Welche Bedarfe und Wünsche haben die Älteren in den Stadtteilen? Welche möglichen Ehrenamtlichen stehen zur Verfügung, um Netzwerke zu knüpfen und gute Ideen in die Tat umzusetzen?

"Beide Projekte werde unterschiedliche Wege gehen", ist sich Anika Ohmes, Koordinatorin bei der Awo, jetzt schon sicher. In der Innenstadt steht vor allem der multikulturelle Ansatz im Vordergrund: sprachliche Probleme und Unwissenheit über fremde Kulturen abbauen, bei gemeinsamen mehrsprachigen Aktivitäten wie internationalem Kochen zusammenfinden. Im weitgestreckten Wittorf dürfte es eher um Mobilitätsfragen gehen und die Begegnung der Generationen.

"Das alles kann nur funktionieren, wenn die älteren Mitbürger, aber auch die Akteure vor Ort wie freiwillige Feuerwehren, Schulen, Kitas, die Stadtteilbeiräte oder Therapiezentren sich offen einbringen, sobald die Managner zu Gesprächen einladen", sagte Ohmes. Sie nimmt jetzt schon Anregungen per E-Mail an anike.ohmes@awo-sah.de an.

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