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Neumünster mit stabiler Personalstärke

Feuerwehr Neumünster mit stabiler Personalstärke

"Die Freiwilligen Feuerwehren Neumünsters sind auf dem Weg, fit für die Zukunft zu sein“, zeigte sich Stadtbrandmeister Klaus-Peter Jürgens am Sonnabend bei der Jahreshauptversammlung des Stadtfeuerwehrverbands optimistisch. Traditionell wurde im Holstenhallenrestaurant getagt. 

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Jens Stölten (links) ist der designierte Nachfolger von Stadtbrandmeister Klaus-Peter Jürgens, der Ende März aus dem Ehrenamt verabschiedet wird.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Erfreulich sei, so Jürgens, das entgegen dem Bundestrend, die Personalstärke der sieben Ortswehren inklusive deren angeschlossener vier Jugendwehren stabil gehalten werden konnte. Es sei sogar ein leichter Zuwachs an aktiven Kameraden bei den Wehren zu verzeichnen. Dass sei der Lohn für die unermüdliche Werbung des Verbands, aber auch der Wehren für das für die Allgemeinsicherheit unverzichtbare Ehrenamt. Das dürfe aber nicht bedeuten, sich auf dem Erreichten auszuruhen.

„Die Gegenwart lässt deutlich erkennen, dass die Zukunft nach wie vor von Personalproblemen der Freiwilligen Wehren gekennzeichnet sein wird“, mahnte Jürgens. Erste Maßnahmen wurden schon ergriffen: Das gemeinsam vom Stadtfeuerwehrverband und der Berufsfeuerwehr entwickelte Programm „Feuerwehrzukunft Neumünster 2025“ greife langsam. Eine Fusion der Brachenfelder und der Wehr Stadtmitte werde Anfang April vollzogen. „Wir wollen da nichts über das Knie brechen. Der Fusionswille muss aus den Reihen der Wehren kommen“, erläuterte Jürgens.

Durchschnittlich 65 Alarmierungen pro Tag

Das die Freiwilligen Wehren und die Berufsfeuerwehr im vergangenen Jahr äußerst gefordert waren, belegte der Bericht von Branddirektor Sven Kasulke, Chef der Berufsfeuerwehr. Danach hatten die Wehren in den Bereichen Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz insgesamt 23793 Einsätze zu bewältigen. Das seien durchschnittlich 65 Alarmierungen pro Tag. Kasulke bedankte sich bei den Wehren für ihre Mitarbeit und Ideen um das Neumünsteraner Feuerwehrwesen auch in der Zukunft auf gesunde Beine zu stellen.

Für Stadtbrandmeister Klaus-Peter Jürgens war es die letzte Sitzung des Verbands, die er leitete. Nach rund 24 Jahren in diesem Ehrenamt wird er am 31. März in den Ruhestand verabschiedet. Der jetzige Wehrführer Brachenfeld, Jens Stölten, ist sein designierter Nachfolger.

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