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Mit Blick auf den See trainieren

Fitnessparcours Neumünster Mit Blick auf den See trainieren

Neuer Fitnessparcours am Einfelder See in Neumünster: Insgesamt sechs Geräte bilden an der Dorfbucht am See ein Sportangebot für junge und alte Menschen, zudem sind sie teilweise behindertengerecht. Wer alle hintereinander ausprobiert, hat gleich den ganzen Körper trainiert.

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Sven Radestock (Einfelder Stadtteilbeirat, von links), Heinz Fieroh (Seniorenbeirat), Stadtrat Oliver Dörflinger und Bernd Michel (Michel-Stiftung) probieren die neuen Fitnessgeräte aus.

Quelle: Gunda Meyer

Neumünster. „Das gibt ordentlich Muckis“, erklärt Stadtrat Oliver Dörflinger, der gleich mit Stadtteilbeirat Sven Radestock, Heinz Fieroh (Seniorenbeirat) und Bernd Michel (Michel-Stiftung) die neuen Geräte ausprobiert. Insgesamt sechs Stationen bilden an der Dorfbucht des Einfelder Sees in Neumünster einen generationsübergreifenden Fitnessparcours, der ab sofort Passanten zum Sport im Vorbeigehen einlädt.

 Wer Ganzkörper-, Bein- oder Schultertrainer, Hüftschwungstation, Rudergerät und die Bauch-/Rückenstation hintereinander ausprobiert, hat gleich seine ganze Körpermuskulatur in Schwung gebracht. „Wie die Geräte zu nutzen sind, steht anschaulich auf Anleitungstafeln beschrieben“, erklärt Michael Muszeika vom Grünflächenamt der Stadt. Ursprünglich als seniorengerechte Sportmöglichkeit angedacht, wurde aus der Idee, einen Parcours zu errichten, schnell ein Projekt für Jung und Alt: Die Sportgeräte sind teilweise behindertengerecht, und wurden außerdem an die Bedürfnisse von älteren Menschen angepasst. Ein federnder Kautschuk-Boden um die Geräte und einige Ruhebänke sorgen für weiteren Komfort.

 Auch wenn nicht alle Geräte direkten Seeblick haben: „Der Standort ist ideal neben dem Spielplatz und fernab von der belebten Schanze“, meint Michael Muszeika. Nach dem Falderapark ist der Einfelder See der zweite Ort in Neumünster, an dem solch ein Parcours errichtet wurde. „Wir freuen uns, dass von der ersten Idee im Herbst 2015 bis zur Umsetzung im April so wenig Zeit verging“, erklärt Bernd Michel von der Michel-Stiftung, die 10000 Euro zum Bau beisteuerte. Die restlichen 35000 Euro übernahm die Stadt Neumünster. Der Sportparcours ist Teil des städtischen Plans, die Infrastruktur am Einfelder See für den Tourismus attraktiver zu machen.

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