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Zwei Demos auf dem Großflecken

Thema Flüchtlinge Zwei Demos auf dem Großflecken

Zum Thema Flüchtlinge wird es am Sonntag, 28. Februar, zwei Kundgebungen auf dem Großflecken geben. Angemeldet haben die Initiative „Neumünster wehrt sich“ gegen Asylbewerber und das Bündnis gegen Rechts (BgR).

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In unmittelbarer Nähe von Neumünsters Rathaus wird am Sonntag eine von den Kundgebungen stattfinden.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Neumünster wehrt sich“ rechnet mit einem Aufkommen von bis zu 250 Personen: Für diese Zahl wurde die Kundgebung von 13 bis 16 Uhr angemeldet. „Für diese Kundgebung haben wir die Südseite des Großfleckens zum Rathaus hin vorgesehen“, erklärte Stadtsprecher Stephan Beitz.

 Der nördliche Teil des zentralen Innenstadtplatzes ist dem Bündnis gegen Rechts zugewiesen, das bereits um 12 Uhr (und ebenfalls bis 16 Uhr) Stellung beziehen will. BgR rechnet mit deutlich mehr Zustrom zur eigenen Veranstaltung, nämlich etwa 400 Personen. Das Thema: „Ein Platz für Flüchtlinge. Kein Platz für Nazis! Let’s do ist again. Es ist fünf vor zwölf.“

 Bereits am 16. Januar dieses Jahres hatten beide Akteure Position in der Böcklersiedlung bezogen. Auf dem Kantpatz hatten sich 80 Neonazis eingefunden; rund 300 Gegendemonstranten zählte die BgR-Klientel. Damals hatte in den sozialen Netzwerken eine fingierte Meldung die Runde gemacht, ein „Kamerad“ sei von Antifa-Anhängern überfallen worden und im Krankenhaus verstorben. Später wurde aus neonazistischen Kreisen bestätigt, dass es sich um eine Falschmeldung gehandelt hatte.

 Henning Möbius, Vorsitzender des Runden Tischen für Toleranz und Demokratie, kommentierte: „Bislang ist es uns gelungen, in Neumünster dafür zu sorgen, dass die Stimmung nicht kippt. Das soll auch am Sonntag so sein, wenn ,Neumünster wehrt sich’ gegen Asylanten wieder versucht, im Trüben zu fischen. Auch wenn ich diesmal selbst nicht dabei sein kann, empfehle ich: Stellt euch dazu, wenn es denn möglich ist.“sn

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