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Flüchtlinge feierten begeistert mit

Weltkindertag Neumünster Flüchtlinge feierten begeistert mit

Welcome Refugees: Ob beim Table-Kicker-Cup auf dem Großflecken, der Eröffnung, der Interkulturellen Woche auf der Klosterinsel oder dem Kinderfest anlässlich des Weltkindertags in Rencks Park: Überall waren Flüchtlinge herzlich willkommen und machten mit.

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Beim Table-Kicker-Cup auf dem Großflecken lieferten sich die beiden Mannschaften unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge der Wohngemeinschaft Gartenstadt (gelbe Trikots) und „Die Flüchtlinge“ ein heißes Match.

Quelle: Leng

Neumünster. Als am Sonnabend auf dem Großflecken der Startschuss zum fünften „Table-Kicker-Cup“ fiel, waren vor allem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge die Hauptakteure. Sechs Mannschaften hatte die gemeinnützige Jugendhilfeeinrichtung Iuvo gemeldet. Die Mannschaft „Flüchtlinge“ war eine Abordnung der Bonhoeffer-Kirchengemeinde. „Das sind junge Männer, die Donnerstags unser Flüchtlingscafé besuchen“, berichtete Seelsorger Keyvan Yavarizadeh. „Wir freuen uns, dass die Resonanz auf unseren Aufruf bei den Flüchtlingen so groß ist“, erklärte Ralph Godbersen vom Serviceclub Old Tablers, dem Veranstalter des Turniers.

 Insgesamt 14 Teams hatten sich angemeldet. Gekickt wurde bei diesem Turnier mit fünf Spielern pro Mannschaft, die in zwei Spielfeldern an Stangen fixiert waren, wie bei einem Tischfußballgerät. Je Spiel waren zehn Minuten angesetzt. Es fielen reichlich Tore. Den Siegerpokal „erschoss“ sich die Mannschaft „Rock am Ring“ (Iuvo Wohngemeinschaft Hansaring) und verwies die Mannschaft der der Iuvo Wohngemeinschaft Schulstraße auf den zweiten Platz vor dem Freundeskreis „Die Gauchos“. Der Erlös aus Tombola und Grillwürsten wird der Johann-Hinrich-Fehrs-Schule und dem Verein Lichtblick gespendet.

 Während auf dem Großflecken gekickt wurde, erklang bei der Eröffnung der Interkulturellen Woche auf der Klosterinsel afghanische Instrumentalmusik und begeisterte die Tanzgruppe „Dance Vicelines“ mit perfektem Showtanz. „Seit der Gründung der bundesweiten interkulturellen Woche vor 40 Jahren hat sich die Bundesrepublik sehr verändert“, erklärte Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger. Jetzt in Zeiten des dramatischen Anstiegs der Flüchtlingszahlen sei es besonders wichtig, dass Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen miteinander ins Gespräch kommen. Für die neue Integrationsbeauftragte der Stadt Neumünster, Eilean Layden, war es der erste öffentliche Auftritt. Sie ist seit Anfang Juli tätig.

 Nur wenige Meter entfernt wurde in Rencks Park anlässlich des Weltkindertags das traditionelle Kinderfest gefeiert. Der Zuspruch war enorm. Es war ein Treffpunkt für viele Flüchtlingsfamilien mit Kindern. Der Jugendverband Neumünster hatte dank zweier von den Stadtwerken zur Verfügung gestellter Gelenkbusse rund 300 Flüchtlinge aus der Erstaufnahme in der Boostedter Rantzau-Kaserne nach Neumünster gebracht. „Es ist einfach schön zu sehen, wie die Kinder der Flüchtlingsfamilien mit strahlenden Gesichtern herumtoben“, freute sich Dietrich Mohr vom Jugendverband.

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