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Flüchtlinge im Fokus

Neujahrsempfang der SPD Flüchtlinge im Fokus

Initiativen der SPD-Ratsfraktion zu Themen wie „Deutsch für alle“ und „Bündnis für bezahlbaren Wohnraum“ hat der Vorsitzende Uwe Döring am Donnerstagabend beim Neujahrsempfang seiner Partei angekündigt, der überwiegend im Zeichen der Flüchtlingsthematik stand.

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Der stellvertretende Kreisvorsitzende Volker Andresen fühlte sich sichtlich wohl in der Damenrunde von Kirsten Eickhoff-Weber (von links), Ministerin Britta Ernst und Bundestagsabgeordnete Birgit Malecha-Nissen.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Neumünster. Initiativen der SPD-Ratsfraktion zu Themen wie „Deutsch für alle“ und „Bündnis für bezahlbaren Wohnraum“ hat der Vorsitzende Uwe Döring am Donnerstagabend beim Neujahrsempfang seiner Partei angekündigt, der überwiegend im Zeichen der Flüchtlingsthematik stand.

 Dazu kündigte Bildungsministerin Britta Ernst als der „Special“ unter den 180 Gästen an, dass ab Februar in der Erstaufnahme Neumünster Kinder Schulunterricht bekommen. Zu den drei DaZ-Zentren (Deutsch als Zweitsprache) in Neumünster „werden wohl noch weitere dazukommen“, sagte Ernst. „Und die berufsbildenden Schulen brauchen zumindest ein Jahr DaZ-Basisstufe.“

 Döring leitete seinen Ausblick auf 2016 mit Dank an alle Haupt- und Ehrenamtlichen und Polizeikräfte ein, die die schwierige Situation mit zeitweise mehr als 6000 Asylsuchenden in der auf 1900 Personen ausgerichteten Erstaufnahme in der Scholtz-Kaserne gemeistert hätten. „Wir haben nicht nur einfach Glück gehabt. Und die Polizei leistet in vielen Bereichen richtig gute Sozialarbeit.“

 Er plädierte für „einen rationalen Umgang mit der Wirklichkeit“. Dafür gelte es, in 2016 Entscheidungen zu treffen. Wichtig sei für alle Flüchtlinge, die hier ihr neues Zuhause gründen wollten, die Sprachvermittlung. „Schade, dass die Arbeitsagentur ihr Projekt gerade eingestellt hat. Aber dann müsse die Stadt diese Aufgabe leisten.“

 Zweitens müssten Regeln vermittelt werden. „Wer kriminell wird, verliert seinen Schutz und muss das Land verlassen.“ Zudem müsse bezahlbarer Wohnraum für alle her. „Es darf keine Konkurrenz zwischen Neumünsteranern und Ausländern geben.“ Erzieher an Kitas und Schulen müssten für die Arbeit mit zum Teil traumatisierten Kindern vorbereitet werden. Wichtig ist der SPD die Gründung eines Bündnisses für Arbeit unter Beteiligung von Stadt, Jobcenter und Vertretern der Wirtschaft. „Und zwar noch 2016! Wir brauchen schnelle Lösungen“. Offene Stadtgespräche mit den Bürgern gehören für Döring auch auf die Agenda.

 Reichlich Beifall gab es für seine Kurz-Laudatio auf den im Mai nach 20 Jahren ausscheidenden Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth. „Du hinterlässt Spuren. Das merkt man immer erst, wenn einer weg ist“, endete Döring

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Sabine Nitschke
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