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Flüchtlinge ziehen in Erstaufnahmeeinrichtung

Notunterkunft Neumünster Flüchtlinge ziehen in Erstaufnahmeeinrichtung

Vor gut einer Woche haben rund 300 Flüchtlinge die Notunterkunft in der Gemeinschaftsschule Brachenfeld in Neumünster bezogen. Nun sollen sie in die Erstaufnahmeeinrichtung nach Neumünster kommen. Doch zuvor wurde noch einmal groß gefeiert.

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 Die Flüchtlinge kamen vor gut einer Woche in der Notunterkunft in der Gemeinschaftsschule Brachenfeld unter.

Quelle: Frank Peter

13.50 Uhr: Flüchtlinge ziehen um

Die Flüchtlinge werden gruppenweise in die Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster gebracht, um von dort weiterverteilt zu werden. Bis Montag sollen die zur Zeit rund 200 Flüchtlinge die Sporthalle der Gemeinschaftsschule Brachenfeld verlassen haben. Vormittags fanden sicherheitshalber keine Abfahrten statt, weil die NPD eine Kundgebung vor der Schule angekündigt hatte. Die Sicherheitsmaßnahme erwies sich aber als unnötig: Die rechte Demonstration wurde vom Veranstalter abgesagt. Stattdessen gab es ein friedliches Picknick von Schleswig-Holsteinen mit den Flüchtlingen.

12.00 Uhr: Polizei rückt ab

Die Polizei rückt ab, die Menschen an der Schule feiern weiter.

Hier sehen Sie Bilder von der Bündnis-gegen-Rechts-Demonstration in Neumünster.

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11.40 Uhr: Studt zu Besuch

Innenminister Stefan Studt besucht privat das Bürgerfest für die Flüchtlinge, lässt sich die Notunterkunft zeigen und bedankt sich bei allen, die migeholfen haben, dass in den vergangenen Tagen nicht Hunderte von Flüchtlingen auf der Straße übernachten mussten.

11.16 Uhr: 500 Menschen feiern bei Willkommensfest

Das Bündnis gegen Rechts und andere Protestanten gegen Fremdenfeindlichkeit verlassen die Zufahrt zum Schulgelände und schließen sich dem Willkommensfest hinter der Schule an. Dort feiern inzwischen über 500 Bürger mit den Flüchtlingen. Neumünsters Bürgermeister Olaf Tauras sagt: "Das Engagement der Bürger zeigt, dass es möglich ist, gemeinsam den braunen Spuk zu verhindern."

10.22 Uhr: Keine NPD-Demo

Von den angekündigten NPD-Demonstranten ist niemand zu sehen. Die Polizei bestätigt: Die Demo wurde abgesagt.

10.05Uhr: Friedliches Miteinander

Auf der Zufahrt zum Schulgelände haben sich 130 Bürger vom Bündnis gegen Rechts versammelt, um für ein friedliches Miteinander und für Flüchtlingsrechte zu demonstrieren.

9.57 Uhr: Willkommensfest

Bürger breiten Picknickdecken und Speisen aus, hören der Musik zu. "Wir machen ein spontanes Willkommensfest, denn heute Nacht sind wieder etliche Flüchtlinge hier aufgenommen worden", sagt Pastorin Isabel Frey-Rauck.

9.41 Uhr: Musik für Flüchtlinge

Iranische Flüchtlinge sind gekommen, sie spielen südpersische Volksmusik für die Flüchtlinge.

9.19 Uhr: Polizisten eingetroffen

58 Einsatzkräfte der Landespolizei sind eingetroffen. Sie werden dafür sorgen, dass die Demonstranten außerhalb des Schulgeländes bleiben.

9.00 Uhr: Demo angekündigt

An der Gemeinschaftsschule Brachenfeld in Neumünster haben Polizisten auf dem Schulparkplatz Stellung bezogen. Die NPD hatte für 10 Uhr zur Demo "Flüchtlingsflut stoppen" aufgerufen. Das Bündnis gegen Rechts kündigte eine Gegendemonstration an.

In der Sporthalle der Gemeinschaftsschule sind derzeit rund 300 Flüchtlinge untergebracht. Die ersten wurden am Vortag in die ehemalige Kaserne nach Seeth gebracht. Am Sonnabend sollen weiter folgen.

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