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Fußgängerbrücke ist gesperrt

Störwiesen Fußgängerbrücke ist gesperrt

Die Fußgängerbrücke in den Störwiesen ist derzeit aus Sicherheitsgründen gesperrt. Das Gebälk der Holkonstruktion ist marode. Auch die Brücke am Krogredder soll abgängig sein. Ersatz kostet 440000 Euro. Darüber muss die nächste Ratsversammlung entscheiden.

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Die Fußgängerbrücke in den Störwiesen trägt keine Passanten mehr und wurde gesperrt.

Quelle: Beate König

Neumünster. Ersatzbauten für zwei marode Fußgängerbrücken an den Störwiesen und am Krogredder für insgesamt 440000 Euro stehen in den politischen Gremien Neumünsters zur Diskussion: Der Hauptausschuss winkte den Antrag der Verwaltung durch, der nur zur Kenntnis vorgelegt worden war. Entscheiden wird die Ratsversammlung.

Beide Brücken sind zehn Meter lang, 2,50 Meter breit, auf Brunnenringen als Fundamenten im Fluss aufgesetzt. In beiden wurden Fäulnis und Schimmel im Holz entdeckt. Lediglich den Aufbau zu erneuern, sei nicht wirtschaftlich, denn der überwiegende Teil der Konstruktion ist schadhaft, hieß es im Ausschuss.

Stadtbaurat Thorsten Kubiak schlug vor, beide Bauwerke durch eine Stahlkonstruktion aus Doppel-T-Trägern zu ersetzen, die einen Belag aus Kunstoffbohlen erhält. Die Bohlen mit einer fünf Millimeter dicken Schicht aus einem Kautschuk-Mix sollen sehr rutschfest sein.

Die neuen Brücken haben insgesamt ein geringes Eigengewicht. Die verwendeten Baustoffe sind langlebig, und das Baumaterial kann in Segmenten geliefert werden, zählt der Antrag auf. Zwei Monate würde jeweils eine Erneuerung dauern. Um das Befahren mit schweren Fahrzeugen zu verhindern, sollen Absperrpfosten aufgestellt werden. Mittel für die Erneuerung beider Brücken könnten im Nachtragshaushalt 2018 bereit gestellt werden.

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