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An Bewegung krankt es noch

Gesundheitstag bei der Stadt Neumünster An Bewegung krankt es noch

Der Nacken ist verspannt, der Rücken schmerzt, die Nase läuft – der Krankenstand unter den rund 1400 Mitarbeitern bei der Stadt Neumünster ist hoch. „Aber nicht dramatisch hoch“, sagt Gesundheitsmanagerin Josefin Blumki. Seit einem Jahr bewegt sie die Kollegen dazu, mehr auf ihre Gesundheit zu achten. Ganz beosnders am Mittwoch.

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Pilates im Rathaus in Neumünster: Zum Gesundheitstag bot SVT-Trainerin Ann-Marie Ludwig mehrere Kurse an, die bei den städtischen Mitarbeitern sehr beliebt waren.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Tai Chi in der Mittagspause, Thera-Band-Übungen auf dem Flur, viel trinken (aber nicht Kaffee!), ergonomisch eingestellte Bürostühle für eine bessere Haltung, aber beim Telefonieren auch mal aufstehen und natürlich gesunde Ernährung sind nur ein paar Bausteine. Am Mittwoch fand der zweite Gesundheitstag statt – mit noch viel mehr Angeboten, von der mobilen Massage über Pilates bis zur Körperfett-Analyse.

 Romi Wietzke, Leiterin des Seniorenbüros, wirkt entspannt. Sie hat gerade eine 20-minütige Massage im Rathaus hinter sich. „Das war sehr gut“, lobt sie, bevor sie zurück an ihren Schreibtisch muss. Ein Stockwerk höher liegen 15 Mitarbeiter auf dem Fußboden und probieren sich unter Anleitung von SVT-Trainerin Ann-Marie Ludwig in Pilates. Yoga wird auch angeboten, außerdem Gedächtnistraining und Wirbelsäulengymnastik. 300 Anmeldungen waren für diese 30-Minuten-Kurse eingegangen, da musste das Los entscheiden.

 Im Foyer des neuen Rathauses hatten mehrere Krankenkassen Informationsstände aufgebaut, aber auch ein paar Besonderheiten dabei: Venen- und Blutdruckmessung (Barmer GEK), Körpertest mit der Wii (TK), Körperfett-Analyse (AOK). Debeka-Versicherung, Weightwatchers und der SV Tungendorf informierten über ihre Angebote, Obst und Mineralwasser standen bereit.

 Ziel ist die Gesundheit der Mitarbeiter – ob Verwaltungsangestellte oder Müllwerker, ob Bibliothekar, Schulsekretärin oder Erzieher. Josefin Blumki möchte auch das Interesse ausloten, um spätestens Anfang 2016 arbeitsplatznahe Bewegungs-Angebote umzusetzen, direkt vor oder nach der Arbeit oder während der Mittagspause. Das können Präventionskurse in der Nähe des Rathauses sein, die von den Krankenkassen bezuschusst werden. „Massage würde ich regelmäßig in Anspruch nehmen“, sagt Romi Wietzke.

 Am Gesundheitstag galt jeder Kursbesuch, jede Massage oder der Besuch von Infoständen als Arbeitszeit. Eine Entscheidung, ob das bei zukünftigen, festen Angeboten auch so ist und ob sie von der Stadt finanziell gefördert werden, steht noch aus. Ein Anreiz wäre es.

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