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#Gott: Jugendliche auf Kontaktsuche

Zum Buß- und Bettag #Gott: Jugendliche auf Kontaktsuche

Jugendgottesdienst zum Buß- und Bettag: Rund 150 Schüler wollten unterschiedliche Möglichkeiten kennenlernen, wie man mit Gott in Kontakt treten könne. Das war interessant, teils spannend, manchmal neu und überraschend. Unter dem jugendgerechten Titel „#Gott“ wurde übrigens keine Internetadresse vermittelt.

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Diakonin Marion Sagermann (an der Gitarre) dichtete mit einigen Schülern das Lied „Deine Schuld“ der Ärzte um. Für die Darbietung am Ende des Jugendgottesdienstes gab es rasenden Applaus.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Ein breites Bündnis aus Kirchengemeinden, Jugendwerk Altholstein, dem Projekt Kirche&Schule des Kirchenkreises und der Katholischen Jugend hatte etwas Neues auf die Beine gestellt und damit offensichtlich den richtigen Nerv bei den Jugendlichen, ein Großteil davon Konfirmanden, getroffen. „Wir wussten ja überhaupt nicht, wie viele kommen. Die Anzahl war jetzt gut zu händeln“, sagte Diakonin Conny Oetting.

 Zwölf Workshops wurden angeboten, die alle etwas mit Kommunikation mit Gott zu tun hatten. Von der Meditation bis zum politischen Gebet reichte das Angebot, „Perlen des Glaubens“ wurden vorgestellt und selbstgeschriebene Gebete in die Ritzen einer Klagemauer aus Pappkartons gestopft („Bitte keine Terroranschläge mehr“). Eine Gruppe dichtete ein Lied der Ärzte um, andere bearbeiteten mit Schmirgelpapier hölzerne Handkreuze oder probierten (unter Ausschluss der Öffentlichkeit) verschiedene Gebetshaltungen aus. „Mir hat es am besten gefallen, beim Gebet in den Himmel zu gucken“, verriet ein Schüler hinterher.

 Der doch sehr ungewöhnliche Gottesdienst lebte von viel Musik. Am Anfang noch etwas zögernd, bei „Hallelujah“ schon deutlich vernehmbar und bei „Applaus, Applaus“ sangen die Jugendlichen dann laut mit. Die Texte dazu gab es auf einer großen Leinwand. Und als der Workshop, der „Deine Schuld“ von den Ärzten umgetextet hatte, das Lied am Ende vortrug, applaudierten die Jugendlichen frenetisch.

 Komplett schulfrei gab es für diesen Jugendgottesdienst zum Buß- und Bettag übrigens für die wenigsten. „Wir haben heute noch bis 14.30 Uhr Schule“, sagte Elina (12). Wie sie mussten die meisten nach der Veranstaltung zurück ins Klassenzimmer.

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