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Abriss soll im Oktober beginnen

Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld Abriss soll im Oktober beginnen

Aufatmen in Einfeld: Einstimmig haben die Fachausschüsse für Bau, Schule und Finanzen in gemeinsamer Sitzung am Mittwoch der Ratsversammlung empfohlen, die Mittel in Höhe von insgesamt 11,14 Millionen Euro für den Neu- und Umbau der Grund- und Gemeinschaftsschule in Neumünsters Norden freizugeben.

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Für gut 11 Millionen Euro soll die Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld neu gebaut werden.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Dem Bauausschuss und dem Finanzausschuss soll die Verwaltung mindestens vier Mal im Jahr über die Kostenentwicklung berichten, dem Bauausschuss zudem als „ständiger Tagesordnungspunkt“ über den Baufortschritt.

Erst nach knapp zweistündiger Diskussion rangen sich die Fachgremien auf der Sondersitzung zu ihrem „Ja“ für diesen Super-Posten im laufenden Doppelhaushalt 2015/2016 durch. Gehandelt werden muss, nachdem sich die Bausubstanz zu weiten Teilen als marode entpuppt hatte. Die Bauverwaltung war nach einem Prüfauftrag zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Modulbauweise im Vergleich zur konventionellen letztlich nicht zu nennenswerten Einsparungen führen würde.

 Quasi auf die letzte Minute wollte CDU-Ratsfrau Helga Bühse wissen: „Bringt es einen Vorteil, wenn wir das Projekt an einen Generalunternehmer vergeben? Das könnte die Verwaltung entlasten.“ Das sah Fachdienstleiter Ralf Schnittker völlig anders: Erstens sei die Bauverwaltung in der Planung schon weit vorangeschritten. Außerdem müsste vor der Übergabe an einen Generalunternehmer die Kostenschätzung um 16 Prozent erhöht werden.

 Eindringlich betonte Schnittker: „Die Stadtverwaltung als Planer kommt jetzt allein nicht weiter. Ohne die Freigabe von Mitteln können wir keine Ausschreibung machen, um die Partner aus der Bauwirtschaft mit ins Boot zu holen.“ Erst die Ausschreibungsergebnisse würden einen detaillierten Blick auf die Kosten erlauben. Die gesamte Maßnahme „in einem Stück auszuschreiben“, obwohl in zwei Abschnitten gebaut wird, macht laut Schnittker Sinn: Erstens sind beide Baukörper miteinander verbunden; zweitens hätte man früher gesicherte Kosten.

 Die Bruttogeschossfläche für die Grundschule bezifferte Claus-Peter Hillebrandt vom Fachdienst Gebäudewirtschaft auf 1665 Quadratmeter, für die Gemeinschaftsschule auf 3400 Quadratmeter. Die energetische Sanierung des Fachklassentraktes ist bereits 2014 abgeschlossen worden. Im Mai sollen die Ersatzcontainer für die Grundschule aufgestellt werden, deren Abriss im Oktober beginnen soll. Bezug des Neubaus: September 2016. Dann beginnt die Containeraufstellung für die Gemeinschaftsschule. Im Frühjahr 2018 soll die Gesamtmaßnahme abgeschlossen sein.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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