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Grundstein für Schule Einfeld gelegt

11,1 Millionen-Euro-Projekt Grundstein für Schule Einfeld gelegt

Bei der Grundsteinlegung für den 11,1 Millionen Euro teuren Neubau der Einfelder Grund- und Gemeinschaftsschule kamen auch kleine Akteure zu Wort: Die zuvor verlesenen Schülerwünsche nach Fußballtoren, modernen Tablets und einem Schulhund fanden Eingang in die traditionelle Kupferhülse.

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Gemeinsam versenkten die Hülse bei der Grundsteinlegung Schulleiterin Gundhild Cordts (von links), Bernd Delfs (Schulausschuss), Axel Westphal (Bauausschuss), Stadtpräsidentin Katharina Schättiger und OB Olaf Tauras.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Ganz allgemein herrschte Erleichterung, dass nach langem politischen Ringen endlich dieser Termin angesagt war, nachdem eine Routine-Untersuchung marode Dächer und mehr ergeben hatte. Im Februar 2014 hatte der Bauausschuss die Verwaltung mit der Planung beauftragt, im Mai 2015 die Ratsversammlung einstimmig (wenn zu Teilen auch widerwillig) der teuren Neubau-Lösung zugestimmt. „Ein Signal an die Bildung“, freute sich am Freitag immer noch Schulrat Jan Stargardt,

 3 Millionen Euro fließen in die Grundschule für ein dutzend Klassen- und sechs Differenzierungsräume, 6,1 Millionen in die Gemeinschaftsschule (14 Klassen und sieben „Differenz“) und 2 Millionen in den Sanierung des Fachklassentraktes, dazu Lehrterzimmer. „Mit diesem Geld der Steuerzahler wollen wir gut haushalten. Entscheidungen müssen sorgsam abgewogen werden“, versprach Tauras. Angesichts des anvisierten Fertigstellungstermins Frühjahr 2018 kam von Hochbauchef Berthold Heitker ein souveränes Kopfnicken.

 Die 613 Schüler (236 davon Grundschüler) und 40 Lehrer werden nach Container-Zwischenlösungen in der Bauphase ihre neuen Räume umso mehr zu schätzen wissen. Eindeutig bekannte sich Tauras zum Schulstandort Einfeld, nicht nur wegen der kurzen Wege für kurze Beine. „Wir werden aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation perspektivisch vielleicht wieder mehr Schulplätze bereit halten müssen oder zumindest nicht mehr in dem Maße abbauen, wie wegen des demografischen Wandels bis vor kurzem noch geglaubt.“

 Und dann machten sich lange und kurze Beine gemeinsam auf den Weg zum Snack in die Mensa. Nach dem Abriss der ersten Pavillonklassen haben übrigens nicht nur die Erdarbeiten begonnen. Die ersten Fundamente sind bereits geschüttet.sn

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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