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So groß wie noch nie

Richtfest bei Henry Kruse So groß wie noch nie

Am Montag feierte die Kieler Firma Henry Kruse im neuen Gewerbepark Eichhof in Neumünster Richtfest für seinen 20 Millionen Euro teuren Neubau. Das vor 80 Jahren in Kiel gegründete Unternehmen, ist führender Fachgroßhändler von Produkten für Reinigung, Hygiene und Pflege. Einzug soll im Oktober 2016 sein.

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Der erste imposante Rohbau im Gewerbepark Eichhof: Auf eine Grundfläche von knapp 20000 Quadratmetern am neuen Standort Neumünster verdoppelt Henry Kruse seine bisherige Lagerkapazität.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „So groß haben wir noch nie gebaut“, sagte Firmenchef Kai Kruse. Mit dem Neubau direkt an der Autobahn 7 vergrößert sich die Firma auf eine Lagerkapazität von 20000 Quadratmetern. „Dann bleibt immer noch eine Reserve von weiteren 10000 Quadratmetern. In Kiel gibt es Gewerbeflächen dieser Größenordnung nicht.“

 Neben dem eingeschossigen Sonderlagerbereich ist ein zweigeschossiger Verwaltungs- und Schulungstrakt geplant. Die großzügigen Seminarräume von 300 Quadratmetern Größe hat Architekt Thomas Scharrer auf 140 Personen ausgelegt. IT-Rechenzentrum, Solaranlage auf dem Dach, Stromtankstelle und Erdwärmegewinnung gehören auch zu der Planung, die die Firma Goldbeck bisher termingerecht umsetzt.

 Ebenfalls geplant ist am Neuenbrook 6 eine Betriebssporthalle, in der die 160 Mitarbeiter Fuß- und Handball spielen können. Den Umzug von Kiel-Wellsee kündigte Kai Kruse für Oktober 2016 an. Die Stockelsdorfer Niederlassung war bereits an die Igefa abgetreten worden, einen Verbund von sechs Inhaber geführten Unternehmensgruppen. Beim Kruse-Standort Sylt soll es bleiben.

 „Neumünster ist für Firmen, die auf große Flächen und kurze Wege angewiesen sind, als idealer Standort in den Fokus gerückt“, stellte Oberbürgermeister Olaf Tauras auch mit Blick auf das Designer Outlet Center und das Milchtrocknungswerk im Industriegebiet Süd fest. Allerdings habe die Stadt für die Anbindung dieses insgesamt 60 Hektar großen neuen Areals im Norden der Stadt an die A 7 und das Verlegen einer Gasleitung auch „viel Geld in die Hand genommen“.

 Das in dritter Generation geführte Kieler Familienunternehmen, das mit seiner Angebotspalette von 22000 Artikeln Kliniken, Pflegeheime, Gastronomie- und Gebäudereinigungsunternehmen beliefert, ist bislang der einzige Investor auf dem Areal. Die Hoffnungen von Tauras auf Ansiedlung einer größeren Tank- und Raststelle haben sich trotz diverser Interessenbekundungen bisher noch nicht erfüllt.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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