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„No. 1“ erster Bruterfolg in der Kolonie

Humboldt-Pinguine im Tierpark Neumünster „No. 1“ erster Bruterfolg in der Kolonie

Das graue Federbündel wiegt 444 Gramm, heißt „No. 1“, ist 15 Tage alt und der ganze Stolz des Tierparks. Erstmals ist in Neumünster die Nachzucht eines Humboldt-Pinguins in Naturbrut gelungen, erklärte Verena Kaspari, Zoologische Leitern. Am 7. Mai ist der Jungvogel geschlüpft.

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Da freut sich die Zoologin: Zum Wiegen nimmt Verana Kaspari das Pinguin-Küken täglich einmal aus der Bruthöhle. „No. 1“ hat gerade rund 60 Gramm Fischbrei verdrückt und entwickelt sich seit seinem Schlupf am 7. Mai prächtig.

Quelle: Sven Detlefsen

Neumünster. Der Nachwuchs wird täglich zur Kontrolle gewogen. Über Pfingsten dürfen die Besucher das Pinguin-Küken noch nicht bestaunen. Noch bleibt „No. 1“ bei Muttern im warmen Nest.

 Der Bruterfolg stellte sich im Tierpark erst nach ausgiebiger Tüftelei an den Bruthöhlen ein. Die alten Modelle aus Plastik direkt am Wasserbecken waren zu feucht und begünstigten Pilzerkrankungen. Tipps holte sich Kaspari vom Verein „Sphenisco“, der sich dem Schutz des Humboldt-Pinguins verschrieben hat. Die neuen Modelle aus Holz sind luftiger, haben einen durchlässigen Boden aus Bimsstein und stehen weiter entfernt vom Wasser: „Die Vögel sind so viel trockener, wenn sie in der Bruthöhle ankommen.“

Das graue Federbündel wiegt 444 Gramm, heißt „No. 1“, ist 15 Tage alt und der ganze Stolz des Tierparks. Erstmals ist in Neumünster die Nachzucht eines Humboldt-Pinguins in Naturbrut gelungen. Am 7. Mai ist der Jungvogel geschlüpft.

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 Seit 2009 leben die südamerikanischen Pinguine im Tierpark. 2012 war Revierpflegerin Ines Petersen die Handaufzucht eines künstlich ausgebrüteten Kükens gelungen. „Rico“ gehört heute zur zehnköpfigen Kolonie. Für fünf Paare gibt es auch fünf Bruthöhlen. Verena Kaspari macht noch ein großes Geheimnis daraus, wie viel Nachwuchs zu erwarten ist. Es würden noch mehrere Gelege bebrütet. In einer Höhle allerdings nicht, denn in der Kolonie gibt es auch eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft – zwei Männchen haben sich zusammengetan, was bei Vögeln gar nicht so selten sei.

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Ein Artikel von
Sven Detlefsen
Ressortleiter Holsteiner Zeitung

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