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Rock, Reggae, Techno, Theater und Kunst

Skufe-Festival am Lokschuppen Rock, Reggae, Techno, Theater und Kunst

Neben alten Eisenbahnwaggons wird kräftig gezimmert. Palettenweise entstehen Sitzgelegenheiten, werden Bühnen aufgebaut. Das Sterntaucher Kulturfestival (Skufe) geht am Wochenende vom 8. bis 10. Juli in die zweite Runde.

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Ein altes Auto als Feuerkorb: Die Organisatoren Nico Andresen (links) und Bernd Städing präsentieren die ungewöhnliche Location.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Von Freitag bis Sonntag gibt es 48 Stunden auf dem Gelände des alten Lokschuppens unterhalb der Max-Johannsen-Brücke Kultur satt: Rock, Reggae und Techno, Theater, Schauspiel, Tanz, Feuershow und Kunstschmiede.

 Das Team um Nico Andresen (Sterntaucher) und Bernd Städing (Ubuntu Open Air) hat in diesen Tagen viel zu tun, das Festival-Gelände nimmt Formen an und wird zur surrealen Welt umgestaltet. Am Mittwoch kommt ein großes Zirkuszelt und fürs Ambiente steht bereits ein altes Schrottauto mit aufgeschnittenem Dach bereit, in dem ein Feuerkorb lodern soll. Nach der Premiere im Sommer 2015 wird es diesmal größer, bunter – „und wir lassen die Besucher auch nicht im Regen stehen“, sagt Andresen. Diesmal dürfen sie die ehemalige Werkhalle mit nutzen, die gerade aufgeräumt wird. Ein Zirkuszelt auf dem ehemaligen Kohle-Lagerplatz für die Dampfloks dient als Theater-Location und Rückzugsort. Laut wird es auf der Wiese zwischen Lokschuppen und Werkhalle, zwei Bühnen entstehen hier für Rock-Fans, dazu kommt ein Reggae-Flor. Und überall gibt es Überdachungen, falls das Wetter nicht ganz so mitspielt, wie es sich die Organisatoren wünschen.

In der ehemaligen Werkhalle lagern noch Signale. Hier entsteht die Bühne für die Elektro-Beats. Aus Paletten zimmern das Skufe-Team zurzeit bunte Sitzgelegenheiten. Foto: Anja Rüstmann

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 Freitag, 8. Juli, öffnet um 12 Uhr das Campgelände, auf rund 15000 Quadratmetern können die Inhaber von Wochenendtickets (35 Euro) ihre Zelte aufschlagen. Tagestickets gibt es für 15 Euro. Ab 14 Uhr geht’s aufs (übrigens barrierefreie) Festivalgelände, ab 16 Uhr gibt es Musik. Und das bis Sonntagnachmittag um 16 Uhr. 48 Stunden Kultur für erwartete 1000 Festivalbesucher. Die Messlatte ist sehr hochgelegt.

 Vermutlich berühmtester Künstler ist der Loveparade-Erfinder Dr. Motte, der in der Werkhalle Freitagabend ab 23 Uhr auflegt und damit in seinen 56. Geburtstag feiert. DJ Patlac steht auf der Liste, Dennis Mark und Arne Stolt, die sonst in Hamburger Clubs spielen, Interlektrika aus Hamburg oder Nick Beringer aus Berlin. Aus Neumünster kommen El-Samir, Le Puy und Borderparki. Uns selbst plattdeutscher Hiphop ist vertreten mit Blown & Maddin aus Hamburg.

Auf der Bühne in der alten Werkhalle legt unter anderem Dr. Motte auf. Die Organisatoren Nico Andresen (links) und Bernd Städing haben mit ihrem Team eine ungewöhnliche Festivalatmosphäre geschaffen. Foto: Anja Rüstmann

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 Für Kinder gibt es zahlreiche Aktionen (Schatzsuche in einer großen Maurerbütt). Vegane und vegetarische Stände aber auch die Wurstgalerie sorgen fürs leibliche Wohl. Das DRK ist vor Ort.

 Nico Andresen freut sich über die Zusammenarbeit mit Ordnungsamt, Polizei, Feuerwehr und Denkmalschutzbehörde. Eine weitere Begehung findet am Mittwoch statt, aus kleineren Schwierigkeiten (und damit Verzögerungen) des vergangenen Jahres haben die Organisatoren gelernt.

 Im Internet gibt es den genauen Zeitplan und eine Anfahrts-Beschreibung unter www.skufe.com. Unter allen, die auf der Facebook-Festival-Seite einen Kommentar mit „Skufe meets Ubuntu“ hinterlassen, werden fünf Freikarten verlost, die dann per E-Mail verschickt werden.

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