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Fatih-Moschee zieht in die Mittelstraße

Islamische Gemeinde Neumünster Fatih-Moschee zieht in die Mittelstraße

Die Islamische Gemeinde Neumünster hat die ehemalige Druckerei Liekfeldt gekauft, um dort die Fatih-Moschee anzusiedeln. Die Räumlichkeiten in der Friedrichstraße reichen nicht mehr aus. Die Jugend-Gruppen treffen sich schon jetzt im neuerworbenen Gebäude. Der Zeitpunkt des Umzugs steht noch nicht fest.

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In der Fatih-Moschee an der Friedrichstraße reichen die Räumlichkeiten nicht mehr aus.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Die Zeiten, in denen Anwohner der Friedrichstraße mehrmals täglich über die Lautsprecheranlage der Fatih-Moschee den Ruf des Imams zum Gebet hören, wird bald der Vergangenheit angehören. Die Islamische Gemeinde hat das Gebäude der ehemaligen Druckerei Liekfeldt im Bahnhofsviertel an der Mittelstraße gekauft. Noch für dieses Jahr ist der Umzug geplant.

 „Die Räumlichkeiten in unserer jetzigen Moschee reichen nicht mehr aus“, begründet Ugur Temelli, 2. Vorsitzende des Vereins Islamische Gemeinde Neumünster, den anstehenden Ortswechsel. Das Gebäude der ehemaligen Druckerei Liekfeldt habe der Verein, der auch Träger der Fatih-Moschee ist, gekauft. Die älteste der drei großen Neumünsteraner Moscheen hat derzeit rund 270 Mitglieder. „Uns ist es sehr wichtig, eine gute Jugendarbeit anzubieten, damit Jugendlichen nicht von salafistischen Vereinigungen angelockt werden können und auf die schiefe Bahn geraten“, so Temelli. Doch die Räumlichkeiten in der Moschee an der Friedrichstraße reichen dafür nicht mehr aus. Die Jugendgruppen treffen sich deshalb bereits seit einigen Wochen jeweils donnerstags in dem neuerworbenen Gebäude.

 Wann die Moschee endgültig in das neue Quartier komplett umziehen wird, stehe noch nicht fest. Zunächst sei ein Architekt mit der Planung für die notwendigen Umbaumaßnahmen beauftragt worden. „Erst wenn das fertige Konzept vorliegt, können wir die Kosten einschätzen“, berichtet Temelli. Rund 80 Prozent der Finanzierung werde die Fatih-Moschee aus Spenden aufbringen müssen. Der Rest werde vom Dachverband übernommen.

 Der Verein möchte die bisherig genutzte Immobilie an der Friedrichstraße möglichst bald verkaufen. „Wir hatten bereits eine Anfrage von den Salafisten, die in der Christianstraße eine Hinterhof-Moschee betreiben. Das haben wir aber abgelehnt“, distanziert sich Ugur Temelli von den Fundamentalisten.

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