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Zum Geheimtipp gemausert: Jazz im Park

Festival hinterm Saldern-Haus Zum Geheimtipp gemausert: Jazz im Park

Jazz für Jedermann gibt es wieder am letzten Sonntag vor den Sommerferien. Im Park hinter dem Caspar-von-Saldern-Haus am Haart 32 in Neumünster wird in besonderer Atmosphäre aufgespielt. Am 17. Juli geht von 14 bis 21 Uhr das Open-Air-Ereignis über die Bühne. Der Eintritt ist frei.

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Ralf Johannsen (links, Jazz-Club) und Stefan Back (Musikschule) organisieren auch in diesem Jahr „Jazz im Park“ hinter dem Caspar-von-Saldern-Haus.

Quelle: Anja Rüstmann

Neumünster. Der Jazz-Club Neumünster und die Musikschule organisieren „Jazz im Park“ bereits zum achten Mal, mit stetig wachsendem Zuhörerzahlen. Es ist eine Art Werbeveranstaltung für den Jazz. „Wir wollen Räume für Musik schaffen“, sagt Stefan Back von der Musikschule. Er und Ralf Johannsen vom Jazz-Club haben dieses Jahr wieder besondere Künstler gewonnen und wollen damit ein breites Publikum begeistern.

 Das Jazzfestival hat sich im Laufe der Jahre zu einem Geheimtipp gemausert. Picknicken auf der Wiese ist ausdrücklich erwünscht. Dabei kann ab 14 Uhr der Bigband der Lübecker Hochschulen zugehört werden. Die Salt Peanuts spielen unter der Leitung von Jan Christof Mohr.

 Nils Klein kommt mit seinem neuen Quartett Tubes&Wires. Ende 2015 ist er mit dem Echo als „Instrumentalist des Jahres Saxophon“ ausgezeichnet worden. Der hochkarätige Musiker (mit diversen Klarinetten) kommt mit Lars Duppler (E-Piano, Synthesizer und Harmonium), Hanno Busch (Gitarre/Bass), Jonas Burgwinkel (Schlagzeug), sie spielen druckvolle Rockmusik.

 Auf gleichem musikalischen Niveau bewegen sich die anderen Gruppen. Das Trio Elf mit Gerwin Eisenhauer (Schlagzeug), Walter Lang (Klavier) und Peter Cudek (Kontrabass) verwendet Grooves und Klänge der elektronischen Musik als Basis für seine Improvisationen, erweitert den warmen akustischen Klang mit Elektronika.

 Den Vierten im Bunde macht das Martin Dahanukar Quartett, die Band um den Trompeter spielt rare Classics sowie Originals mit besonderem Touch. Willy Kotoun (Percussions) und Philipp Moll (Kontrabass) haben den Senkrechtstarter Michael Haudenschild (Piano) dabei. Die poetischen Tonbilder erinnern an Stills aus der Nouvelle Vague (Neue Welle), einer Stilrichtung des französischen Films.

 In den Umbauphasen spielen örtliche Ensembles, unter anderem sorgen Jazz’n’Fun mit Latin, Standard, Funk „und allem, was Spaß macht“ für kurzweilige Pausen. Der Eintritt ist frei, ein Hut wird aber herumgehen. Dieses Jahr konnten weitere Sponsoren gewonnen werden, das Festival bleibt aber ein Zuschussgeschäft. Das hält die Organisatoren nicht davon ab, schon den Termin fürs kommende Jahr festzulegen: wieder der letzte Sonntag vor den Sommerferien.

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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