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Jugendarbeitsagentur kann starten

Neumünster Jugendarbeitsagentur kann starten

Das Konzept für eine zu gründende Jugendarbeitsagentur steht. Der Jugendhilfeausschuss sprach sich einstimmig dafür aus. „Noch fallen Jugendliche, die nach ihrer Schulzeit keinen Ausbildungsplatz oder Arbeit finden, zu häufig durch das Raster“, berichtete Jürgen Böckenhauer von der Agentur für Arbeit Neumünster dem Ausschuss bei seiner Sitzung am Dienstag.

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Bald könnte im bisherigen Berufsinformationszentrum (BIZ) die erste Jugendberufsagentur an den Start gehen.

Quelle: Leng

Neumünster. Im Februar hatte, wie berichtet, die Ratsversammlung beschlossen, dass sich die Stadt beim Land um eine Beteiligung an dem Modellprojekt „Jugendberufsagentur“ bewerben soll. Das Kultusministerium in Kiel hat zugesagt, bis 2016 fünf dieser Modellprojekte mit insgesamt 200000 Euro zu fördern. „Noch haben wir keine Zusage vom Ministerium erhalten“, erklärte Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth.

 Seit Februar hatte eine Steuerungsgruppe, dazu gehört die Arbeitsagentur, das Jobcenter, der städtische Allgemeine Soziale Dienst (ASD) und die drei Neumünsteraner Regionalen Bildungszentren (RBZ), ein Konzept erstellt. „Bisher mussten Jugendliche, die einen nahtlosen Übergang von der Schule in das Berufsleben nicht geschafft haben, sich an mindestens fünf verschiedenen Stellen in der Stadt Unterstützung suchen“, berichtete Böckenhauer. Zukünftig wollen die Institutionen im Gebäude des Berufsinformationszentrums (BIZ) in der ehemaligen Holstenbrauerei mit Berufs- und Sozialberatern, Integrationsfachkräften und einem RBZ-Büro Jugendlichen Tür an Tür helfen, berufliche Perspektiven zu finden. Die Agentur werde auch Anlaufpunkt für Jugendliche mit Behinderungen und Migrationshintergrund sein. Der Start ist für April kommenden Jahres geplant.

 Da für die Jugendarbeitsagentur eine halbe Stelle für einen Koordinator und eine zusätzliche Stelle für einen Sozialarbeiter für den ASD eingerichtet werden muss, kommen auf die Stadt bis Ende 2018 Personal- und Sachkosten in Höhe von rund 295000 Euro zu. Sollte Neumünster vom Land in die Förderung aufgenommen werden, würden insgesamt 40000 Euro fließen. Die Ratsversammlung wird bei ihrer Sitzung am Dienstag, 14. Juli, darüber entscheiden.

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