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Für die jungen Instrumentalisten

Jugendmusikwettbewerb Für die jungen Instrumentalisten

Der Jugendmusikwettbewerb in Neumünster wird auch in diesem Jahr wieder vom ansässigen Lions-Club mit Unterstützung der Musikschule ausgelobt. Über den Feddern-Preis darf sich diesmal nur einer der jungen Instrumentalisten freuen. Die Wirkung des Preises soll dadurch aufgewertet werden.

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Stefan Back (links) von der Musikschule und Arne Sommer vom Lions Club Neumünster stellen die Konditionen für die Teilnahme am diesjährigen Jugendmusikwettbewerb vor.

Quelle: Musikschule Neumünster

Neumünster. Noch liegen die ganzen Sommerferien vor den ambitionierten Nachwuchstalenten zum konzentrierten Üben für den diesjährigen Jugendmusikwettbwerb in Neumünster. Besonderheit: Der Feddern-Preis wird diesmal nur einem Preisträger zugute kommen.

 Der Preis, der an das Neumünsteraner Musiklehrer-Ehepaar Feddern erinnert, wird seit mehr als 20 Jahren vom Lions-Club ausgelobt. In diesem Jahr sollen die 500 Euro sozusagen „konzentriert“ ausgeschüttet, die Wirkung des Preises damit noch aufgewertet werden. „Wir vergeben ihn an besonders talentierte junge Musiker mit erhöhtem Förderbedarf, den das familiäre Umfeld nicht auffangen kann“, erklärt „Lion“ Arne Sommer. Die Hintergründe müssen in einer gesonderten Bewerbung konkret erläutert werden.

 Aufgerufen zum Wettbewerb sind Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 20. Lebensjahr. Als Wolfgang Buchwald ihn vor 33 Jahren ins Leben rief, um jungen Musiktalenten aus der Stadt ein Forum zum öffentlichen Vorspielen und Vergleich mit anderen zu ermöglichen, kam ausschließlich Klassik in Frage. „Mittlerweile sind allerdings auch Sparten wie Folk, Jazz, Latin, Rock, Country, Pop und Musical gefragt“, stellt Stefan Back, Leiter der Musikschule Neumünster, klar.

 Voraussetzung ist allerdings: Der Vortrag muss unplugged geboten werden, also ohne elektronische Verstärkung. „Als Schwerpunkt aus den Gründerjahren haben wir das gemeinsame Musizieren beibehalten, das damals ebenfalls gefördert werden sollte“, sagt Back. Eine Begleitung von CD oder ähnlichem wird geduldet, bevorzugt indes das gemeinsame Spiel.

 Von Solo bis Oktett können sich Musizierende an Klavier, Blas-, Streich- und Zupfinstrumenten bis Akkordeon, Schlagzeug und Gesang bewerben.

 Die Querflötistin Franca Cornils hat seinerzeit beim Jugendmusikwettbewerb ihre ersten Preise geholt, später bei „Jugend musiziert“. Mittlerweile gehört sie zum Orchester der Staatsoper Hamburg und gibt mit zwei Kollegen zum Kunstflecken am 4. September einen kammermusikalischen Abend.

 Anmeldevordrucke gibt es in der Musikschule (erst wieder nach den Ferien), der Buchhandlung Trio am Kuhberg, in der Stadtbücherei und auf www.musikschule-neumuenster.de/anmeldung

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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