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Junge Pinguine lernen Schwimmen

Tierpark Neumünster Junge Pinguine lernen Schwimmen

„No1“ und „No2“ geht es sichtlich gut. Die Wonneproppen stürzten sich am Donnerstag im Gehege der Humboldt-Pinguine mit Begeisterung ins flache „Nichtschwimmerbecken“. Innerhalb von acht Wochen haben die Geschwister im Tierpark Neumünster ihr Gewicht von zarten rund 400 Gramm auf üppige vier Kilo verzehnfacht. Ihre neuen Paten brachten trotzdem frische Sardinen mit.

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Mit ihrer grauen Färbung sind die im März geschlüpften Jungpinguine noch gut von den Alttieren mit weißer Federzeichnung auf braunem Grund zu unterscheiden.

Quelle: Sven Detlefsen

Neumünster. „Die sind jetzt über den Berg“, freute sich Verena Kaspari, dass die Jung-Pinguine seit einigen Tagen auch Schwimmen und Tauchen lernen. Die Zeit nach dem Schlupf ist besonders sensibel. Wegen der hohen Sterblichkeit verrät Kaspari auch nicht, wie viele weitere Küken noch in den Bruthöhlen der Kolonie sitzen. Mit den Großen ins Nichtschwimmerbecken dürfen „No1“ und „No2“, die ersten Naturbruterfolge des Tierparks für die bedrohte Pinguin-Art, allerdings noch nicht. Pflegerin Ines Petersen setzt die Küken noch ins Wasser und passt auf, dass es keine zu argen Reibereien mit den Alttieren gibt.

 Das Daunenkleid der Babys ist bei „No1“ und „No2“ nach der ersten Mauser einem grauen Federkleid für Teenager gewichen. Das ist optimal auf das Leben im Wasser abgestimmt, erklärt Verena Kaspari. Das Wasser perlt von den Federn ab, ein kurzer Landgang und die Pinguine sind trocken.

 Davon konnten sich auch Thomas Hildebrandt und seine Lebensgefährtin Bettina Seitz überzeugen, die eine Patenschaft für die kleinen Pinguine übernommen haben. Der Gastronom, Betreiber des Bistrorants im Tierpark und der Kochschule Neumünster, die Bettina Seitz leitet, spendierten einen Eimer Sardinen.

 Verena Kaspari freut sich in diesen Tagen über weiteren Nachwuchs im Tierpark. Am Montag hat Seehünding „Lotte“ (elf Jahre alt) und am Mittwoch „Eike“ (25) gesunden Nachwuchs zur Welt gebracht. Das grünlich trübe Wasser im Seehundbecken ist kein Grund zur Sorge. Aus Rücksicht auf die empfindlichen Jungtiere wird derzeit auf chemische Zusätze gegen Algen verzichtet.

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Ein Artikel von
Sven Detlefsen
Ressortleiter Holsteiner Zeitung

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