27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Kein Kreisel für Rendsburger Straße

Eine Fahrspur mehr stadtauswärts Kein Kreisel für Rendsburger Straße

Das Thema Kreisel-Lösung für die Kreuzung Rendsburger Straße/Sauerbruchstraße/Max-Johannsen-Brücke ist endgültig vom Tisch. Die Kreuzung wird konventionell ausgebaut und um eine Fahrspur in Richtung stadtauswärts erweitert.

Voriger Artikel
Neumünster: Die Lichter gingen aus
Nächster Artikel
Bauarbeiter in Schutzanzügen

An der Kreuzung Rendsburger Straße/Sauerbruchstraße wird keine Kreisel-Lösung realisiert.

Quelle: Cornelia Wunder

Neumünster. „Jetzt kommt mein Lieblingsthema“, leitete CDU-Ratsfrau Helga Bühse ein, die den Bau-, Planungs- und Umweltausschuss leitete, weil Vorsitzender Axel Westphal im Unfallstau steckte. Nach mehreren Vorstößen in Richtung Kreisel, die die Landesstraßenbauverwaltung immer abschlägig beschieden hatte, war Verwaltungschef Olaf Tauras vom Ausschuss zu einem Gespräch mit dem Verkehrsminister „verdonnert“ worden.

 Der hatte den Oberbürgermeister an besagte Verwaltung verwiesen. „In dem Gespräch ist dann endgültig klar geworden, dass wegen der Verkehrsmengen und vor allem wegen der hohen Frequentierung von Fußgängern und Radlern, für die es auch keine Rampenlösung gibt, die Behörde einen Kreisel nicht genehmigen wird“, so Tauras. Und schob hinterher: „Auch wenn die Stadt selbst bezahlen würde.“

 So leicht wollte Bühse nicht aufgeben. Gegen den geplanten Kreisel an der Boostedter Straße/Abzweiger Industriegebiet Süd hätte sich die Behörde auch gesträubt, um dann einzulenken. Aber dann gab die CDU-Ratsfrau doch nach: „Ich sehe die Realität; die CDU wird sich bei dem Vorschlag der Verwaltung für einen normalen Kreuzungsausbau der Stimme enthalten.“

 In der Tat muss etwas passieren. „Die Kreuzung ist in einem fürchterlichen Zustand“, betonte Tauras. Im Zuge der Neuasphaltierung soll dann auch der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt werden. Die einst durch aufgebrachte weiße Querstreifen „abgesperrte“ Spur der Rendsburger Straße stadtauswärts wird wieder freigegeben, um die Kreuzung leistungsfähiger zu gestalten.

 Durch das Verschieben der Linksabbiegespur in Richtung Stadtwald wird eine zweite Geradeausspur gewonnen. Der werktägliche Rückstau zu den Stoßzeiten dürfte dann der Vergangenheit angehören.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Neumünster 2/3