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Kein Verkauf der Feuerwache

Wobau Neumünster Kein Verkauf der Feuerwache

Es tut sich was in Sachen Alte Feuerwache, eine Einigung scheint nicht mehr ausgeschlossen. Aber einig ist man sich noch nicht. Im Streit um den Umbau hat am Freitag die Wobau mitgeteilt, dass „der Aufsichtsrat die Geschäftsführung bei ihren Bemühungen unterstützt, zu einer kurzfristigen Lösung zu kommen“.

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Die alte Wache der Berufsfeuerwehr steht nach dem Umzug in die ehemaligen Hindenburg-Kaserne leer.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Die Stadt hatte im August die Baustelle an der Wittorfer-/Schützenstraße stillgelegt, weil die „städtische Tochter“ Wobau seit dem Kauf des Areals im November 2014 keinen vollständigen Bauantrag vorgelegt hatte. Außerdem sei wertvolle alte Bausubstanz weggerissen worden. Das Gebäude steht zu weiten Teilen unter Denkmalschutz. Ende September überraschte die Wobau auch die Stadtverwaltung mit einer Tageszeitungs-Annonce, in der sie die 8714 Quadratmeter große Liegenschaft offensichtlich verkaufen wollte.

 Diese Idee könnte so gut wie vom Tisch sein, denn der Aufsichtsrat hat beschlossen: „Durch intensive Gespräche unter Einbeziehung externer Fachleute zeichne sich nunmehr ein Weg ab, dass die erforderlichen Genehmigungen für den Umbau der alten Feuerwache zeitnah erteilt werden können. Der Aufsichtsrat erwarte, dass die Stadt für eine Erteilung ohne weitere Verzögerungen Sorge trägt, um weitere Schäden zu vermeiden, um die Notwendigkeit eines Verkaufs der alten Feuerwache abzuwenden.“

 Offensichtlich sind aber noch nicht alle Unterlagen eingereicht, denn gestern sagte Oberbürgermeister Olaf Tauras dazu: „Wir befinden uns mit der Wohnungsbau in konstruktiven Gesprächen. Wir begrüßen es sehr, dass die Wobau inzwischen fachliche Expertise durch einen Architekten mit Kenntnissen im Denkmalschutz einsetzen will. Wir gehen davon aus, dass die Wobau demnächst einen prüfungsfähigen Bauantrag einreicht, der dann schnellstmöglich bearbeitet wird.“

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Ein Artikel von
Anja Rüstmann
Holsteiner Zeitung

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