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Schüler vernetzen die Welt

Kunstprojekt in Neumünster Schüler vernetzen die Welt

Das Kunstprojekt „Vernetzte Welt“ der Klaus-Groth-Schule in Neumünster sucht Sponsoren, um das erste in Schleswig-Holstein von Schülern entwickelte Skulptur für den öffentlichen Raum zu verwirklichen.

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Um die Installation „Vernetzte Welt“ auf einer Grünfläche vor der Klaus-Groth-Schule realisieren zu können, hoffen Lucia August (von links), Mai Luca Thormählen, Philip Richter, Felix Mordas, Moritz Gripp und Fabian Reimer auf Sponsoren.

Quelle: Leng

Neumünster. Das Modell für das Projekt ist beeindruckend. Sechs Stelen, die ein Sechseck bilden, sind verbunden mit Drähten, die in der Mitte des Objektes durch eine durchsichtige Kunststoffkugel führen, auf der die Kontinente der Erde abgebildet sind. „Das Denkmal symbolisiert das Internet. Es bildet ein weltumspannendes Netz wie eine zweite Atmosphäre“, erklärt Schüler Felix Mordas, der zusammen mit Niklas Jakobeit die Idee für das Objekt im Kunstunterricht entwickelt und in einem Model umgesetzt hat.

 Im Mai dieses Jahres wurde von einer Fachjury unter der Leitung von Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth unter sechs weiteren von Kunstschülern vorgestellten Objekten die „Vernetzte Welt“ prämiert. Sie soll jetzt als Denkmal auf einer Grünfläche vor der Klaus-Groth-Schule in die Realität umgesetzt werden.

 Zahlreiche Sponsoren haben mit Sachspenden bisher geholfen, den Plan umzusetzen. So wurden von einer Firma ausgediente Laternenmasten gespendet, die die Stelen bilden werden. Die Stadtwerke Neumünster (SWN) sorgen für die Kunststoffkugel, die einen Durchmesser von über 1,50 Meter haben wird.

 „Eigentlich könnte es losgehen, doch wir brauchen Spenden für die Betonarbeiten, um die Masten sicher im Erdreich zu verankern“, berichtet Wilhelm Bühse von der Gerisch-Stiftung, die das Kunstprojekt begleitet.

 Die Schüler hoffen darauf, dass eine Baufirma die Gründungsarbeiten kostenlos übernimmt oder sich kunstsinnige Bürger an den Kosten von rund 3500 Euro beteiligen. Die Hans-Hoch-Stiftung hat spontan 900 Euro zugesagt.

 Für Schulrat Jan Stargardt ist Sponsoring für Schulen ein legitimes Mittel, um besondere Projekte zu realisieren. „Das Schulgesetz lässt das ausdrücklich zu“, so Stargardt. Allerdings seien die Schulen durch das Gesetz dazu verpflichtet, darauf zu achten, dass Geldmittel oder Sachleistungen nur von Sponsoren angenommen werden, die durch das, was sie vertreten, nicht mit dem pädagogischen Auftrag von Schulen kollidieren. „So wäre es nicht legitim, einen Zigarettenproduzenten als Sponsor anzuheuern“, meint der Schulrat.

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