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Erstmals mit Sängerin

Neumünster Erstmals mit Sängerin

Ihre Konzerte sind nur einmal im Jahr, aber immer vor rappelvollem Haus in der Gadelander Schäperkaat. Jetzt hat die Probenwoche wieder begonnen für die Sommer-Bigband Neumünster, die ihren großen Auftritt am Sonntag, 26. Juli, von 11 bis 13 Uhr hat.

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Volle Konzentration, jede Probenminute zählt: die Sommer-Bigband in Aktion; links Organisatorin Kerstin Golz, die 2006 den Stein ins Rollen brachte.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Geht das gut, wenn rund 20 Musiker, bunt gemischt aus allen Berufen und Altersklassen, nur sieben Tage Zeit zur Vorbereitung für ein Konzert haben? „Jedes Mal kann ich mir wieder nicht vorstellen, dass es schon bald so weit ist. Aber alle üben unter der Woche wirklich emsig“, sagt Kerstin Golz, die 2006 den Stein ins Rollen brachte.

 Vom Referendariat in Osnabrück zurückgekehrt, hatte sie in Neumünster „keinen musikalischen Background mehr“. Ihr „very best friend“ Christoph Rohlfing, Musiklehrer an der Gemeinschaftsschule Faldera, hatte den Plan mit der Sommer-Bigband. 2008 wurde erstmals geprobt und ausschließlich für Freunde gespielt. 2009 tagte am Konzertsonntag in der Schäperkaat gerade ein Hühnerzüchter-Verband. „Der Laden war brechend voll, die Sache wurde ein Riesenerfolg“, erinnert sich Golz. Seit 2010 sind die Konzerte öffentlich, und locken regelmäßig weit mehr als 200 Fans an.

 In diesem Jahr reicht die Altersspanne der Musiker von 17 bis 59. Jüngster ist Tenorsaxophon und Schüler Bennet. Seine Mama Melanie (40), von Beruf Erzieherin, bläst die Posaune. Senior Gärtner Reiner spielt Altsaxophon.

 Da Querflötistin Jessica Reimers, 31 und Bürokauffrau, auch auf der Oboe fit ist, „probieren wir diese Klangfarbe, die wir noch nie hatten, jetzt mal aus“, erläutert Golz. Dass mit Kari Malin Anderson erstmals eine Sängerin mitmischt, ist den Kontakten von Jonathan Klix zu verdanken, Student von Golz an der Uni in Flensburg: Er kannte die singende 27-Jährige, die in Weddelbrook bei Bad Bramstedt lebt.

 „Wir haben mittlerweile ein anspruchsvolles Programm“, ist Golz überzeugt. Wie die Mission-Impossible-Melodie im Fünf-Viertel-Takt, den Aretha-Franklin-Song „Think“ oder das jazzige „Fly me to the Moon“.sn

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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