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Masurische Bilder

Kreisgemeinschaft Lötzen Masurische Bilder

Von masurischen Bildern ostpreußischer Künstler über Märchen von deutschen Flüssen bis zur Vogelwarte Rossitten: Mit beachtlichen zehn Veranstaltungen, die es thematisch alle in sich haben, leistet die Kreisgemeinschaft Lötzen im Jahr 2016 ihren Beitrag zu Neumünsters kulturellem Leben.

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Geschäftsführerin Ute Eichler kündigt für 2016 zehn Veranstaltungen an.

Quelle: Malte Kühl

Neumünster. Ihr Heimatmuseum ist endlich auf Dauer in der Sudetenlandstraße 18h in der Böcklersiedlung angekommen. Seit die Stadt Neumünster anno 1954 die Patenschaft für die Stadt und den Landkreis Lötzen (heute Gizycko) im ehemaligen Ostpreußen übernommen hatte, residierte das Museum zuvor an neun verschiedenen Orten. „Mit unserem neunten Jahresprogramm setzen wir die bewährte Mischung von Sonderausstellungen und Vorträgen fort, die nicht nur ein treues Stammpublikum lockt, sondern uns auch völlig neue Besucher ohne familiären Bezug zu Ostpreußen beschert“, sagte Ute Eichler von der Geschäftsführung der Gemeinschaft.

 „Masuren ist für viele offenbar immer noch ein Zauberwort“, hat sie festgestellt. Die Ausstellung mit masurischen Bildern ostpreußischer Künstler trägt den Titel „Weite und Heimlichkeit“ und wird am 19. März eröffnet. Zu den Besonderheiten ostpreußischer Kulturgeschichte gehört die Cadiner Keramik, über die Dr. Jörn Barfod am 16. April referiert.

 Ergreifendes, Heiteres und Besinnliches aus „60 Jahren Lötzener Heimatbrief aus der Patenstadt Neumünster“ stellt Eichler im April vor. Apropos Heimatbrief: Die Anzahl von dessen 2400 Beziehern macht auch die Mitglieder der Kreisgemeinschaft aus. Eichler konstatiert: „Man kann nicht sagen, dass wir schrumpfen.“ 70 Exemplare werden längst an Adressen in Australien, Kanada und den USA verschickt. „Auch der Bezieherkreis aus Polen wächst, Dank zunehmendem Interesse an der Geschichte.“

 „Einem Mythos auf der Spur“ sind Ausgrabungen am mittelalterlichen Fundplatz Wiskiauten im früheren Ostpreußen. Darüber berichtet im Juni Timo Ibsen vom Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie mit Sitz auf Schloss Gottorf. „Bücher aus 100 Jahren“ werden im Juli versteigert. Eine Woche vor dem Heimattreffen der Kreisgemeinschaft solle es am 20. August um den Deutschen Orden in Deutschland und Osteuropa gehen.

 Im September stehen die Märchen von Flüssen und anderen Wassern im Mittelpunkt, im Oktober die Vogelwarte Rossitten auf der Kurischen Nehrung. Den Abschluss der Sonderausstellung 2016 gestaltet im November Elena Steinke aus Breklum, die über ihren (auch) künstlerischen Lebensweg von Kaliningrad nach Nordfriesland berichtet.

 Das Heimatmuseum der Lötzner, das eng mit dem Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg und dem Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen/Bayern zusammenarbeitet, offenbart seine Sammlung aus mehr aus 1000 Büchern, Landkarten und anderem Kulturgut nach Absprache mit Ute und Dieter Eichler, Tel. 040/6083003 oder E-Mail KGL.Archiv@gmx.de.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
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