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Kreisverkehr soll Kreuzung entschärfen

Neumünster Kreisverkehr soll Kreuzung entschärfen

Die Umgestaltung des Helmut-Loose-Platzes ist in den Startlöchern. Bei der Sitzung des Stadtteilbeirates stellten Verkehrs- und Landschaftsplaner erste Planungsvarianten vor.

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Das Verkehrschaos am Helmut-Loose-Platz in Tungendorf und ein eine unansehnliche Platzgestaltung sollen nach Willen der Stadtplaner und des Stadtteilbeirates in Zukunft durch eine generelle Umgestaltung ein Ende haben.

Quelle: Leng

Neumünster. Vorgesehen ist dabei, die Kreuzung Hürsland und Wilhelminenstraße zu einem Kreisverkehr umzugestalten.

 Im November vergangenen Jahres hatte der Stadtteilbeirat den von der Stadt beauftragten externen Planern mit auf den Weg gegeben, zu prüfen, ob die angespannte Verkehrssituation an der vielbefahrenen Kreuzung am Helmut-Loose-Platz durch einen Kreisverkehr zu entschärfen gehe. Außerdem wurde gefordert, den bisher im Wesentlichen als Stellfläche für Pkw genutzten Platz mit mehr Aufenthaltsqualität auszustatten. Jetzt stellten Landschaftsarchitekt Günter Greis und Verkehrsplaner Oliver Schlichting ihre Ergebnisse dem Stadtteilbeirat vor.

 Für die verkehrliche Umgestaltung stellten sie zwei Varianten vor. Variante 1: Ein Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 30 Metern ersetzt die Kreuzung Hürsland/Wilhelminenstraße. Die Ausfahrt des Rüschdal zur Straße Am Kamp vor der Pestalozzischule wird geschlossen und dafür die Zufahrt zum Rüschdal vor dem Ärztehaus zur Wilhelminenstraße geöffnet. „Für Gelenkbusse und Lastwagen ist das Passieren des Kreises absolut unproblematisch“, erklärte auf Nachfrage Verkehrsplaner Schlichting. Weiterer Vorteil bei dieser Variante: Vor dem Ärztehaus würden weitere Parkplätze entstehen. Die zweite Variante mit einem langgestreckten ovalförmigen Kreis zwischen Wilhelminenstraße und der Schule wurde vom Stadtteilbeirat als nicht vorteilhaft abgelehnt.

 Für die Umgestaltung des Helmut-Loose-Platzes stellte Günter Greis ebenfalls zwei Ideen vor. Bei Variante 1 wird rund die Hälfte des Platzes zum Hürsland als reine Aufenthaltsfläche ohne Parkplätze umgebaut. Die restliche Fläche wird für Stellplätze genutzt. Die zweispurige Zufahrt von der Wilhelminenstraße zum Parkplatz des Edeka-Marktes bleibt dabei erhalten. Bei Variante 2 wird ein wesentlicher Teil der Fläche wie bisher als Parkplatz genutzt.

 Nach intensiver Diskussion des Beirates und vieler Zuschauer votierte der Beirat einstimmig für die Varianten 1.

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