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Kriminalpolizei schnappt Einbrecherbande

Fahndungserfolg Kriminalpolizei schnappt Einbrecherbande

Die Kriminalpolizei von Neumünster hat einen spektakulären Fahndungserfolg: Sie schnappte eine vierköpfige Einbrecherbande, die sechs Einbrüche und vier Versuche im Kreis Rendsburg-Eckernförde, dem Kreis Plön und in Kiel verübt haben soll. Es handelt sich um einen Deutschen und drei Albaner.

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Polizeioberkommissar Michael Griese zeigt einen Stein. Der wurde bei einem Einbruch durch ein Fenster geworfen.

Quelle: Thorsten Geil

Neumünster. Es handelt sich bei der Bande um einen Deutschen (35) und drei Albaner (22 und 24 Jahre). Die Taten wurden zwischen dem 15. September und Ende September verübt, hauptsächlich in Bordesholm und Wattenbek. Auf die Spur kamen die Beamten schon recht früh, weil eine Zeugin einen VW Golf gemeldet hatte, der in der Nähe eines Tatorts in Bordesholm stand. Über dieses Fahrzeug hatte die Polizei dann einen Deutschen im Visier und observierte ihn. Nach und nach kamen dann die drei Albaner ins Visier der Polizei. Auch sie wurden observiert.

Hautsächlich in Bordesholm und Wattenbek

Der deutsche Tatverdächtige wurde Anfang Oktober in Kiel festgenommen. Da hatten sich die drei Albaner schon nach Belgien abgesetzt. Per internationalem Haftbefehl wurden sie gesucht und über Belgien bis nach Südfrankreich verfolgt und schließlich verhaftet. „Die Zusammenarbeit mit den europäischen Kollegen war hervorragend“, sagte der leitende Ermittler Michael Griese.

Die Männer hatten es auf Schmuck und Bargeld abgesehen. Der Schaden beträgt mindestens 5000 Euro. Von der Beute fehlt aber noch jede Spur.

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Ein Artikel von
Thorsten Geil
Chefreporter Neumünster

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