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Gedanken-Tor aus Büchern

Neumünster Gedanken-Tor aus Büchern

Auch wenn die Kunstfreunde lieber die Sommersonne im heimischen Garten genossen anstatt zur Ausstellung des Kunstvereins Art & Vielfalt in der Stadthalle zu kommen, ließen sich die Akteure die Laune nicht vermiesen.

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Das „Gedanken-Tor“: Aus ausrangierten Büchern gestalten Else Guthoff (von links), Barbara Schaele und Helga Löding bei der Ausstellung des Vereins Art & Vielfalt in der Stadthalle ein imposantes Bücher-Tor.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. „Sei’s drum“, meinte Barbara Schaele und baute im Festsaal mit Inbrunst an ihrem Gedanken-Tor. Als Baumaterial verwendete die Neumünsteranerin keine Ziegel sondern ausrangierte Bücher. Schaele hatte in den vergangenen Wochen insgesamt drei Kubikmeter Bücher gesammelt. Jedes Buch wurde von ihr und ihren Gehilfen in die Hand genommen und zunächst auf seinen Inhalt taxiert. „Schaut, Doktor Schiwago. Das Buch habe ich vor vielen Jahren förmlich verschlungen“, rief Else Guthoff begeistert. Als dann von Johannes Mario Simmel der Roman Es muss nicht immer Kaviar sein verbaut wurde, meinte Renate Löding, dass die darin abgedruckten Kochrezepte das Spannendste an dem Roman seien.

 An einem Tisch führte Fridgard Paetow die wenigen Gäste in die Kunst der Herstellung von sogenannten Monotypien ein. „Dazu braucht man ein Stück weißes Papier, eine Glasplatte, auf der man mit einer Rolle schwarze Farbe gleichmäßig verteilt, und Zeitungspapier“, so die Künstlerin und zeigte wie es geht. Nachdem die Farbe ausgerollt war nahm sie ein Stück Zeitungspapier, zerknüllte es, dippte das Knäuel vorsichtig in die Farbe und drückte es auf das weiße Papier. So entstanden Stück für Stück geometrische Formen und Strukturen. „Das ist ja der helle Wahnsinn“, zeigte sich eine Besucherin begeistert und begann ihre eigene Monotypie zu kreieren.

 Wer nicht drucken wollte, konnte sich an der Entwicklung einer Miniatur-Stadt beteiligen. Aus Tetrapak-Milchtüten entstanden bunte Häuser, Türme und Hütten. Außerdem gab es an weiteren Stellwänden und Tischen fertige Kunstwerke aller beteiligter „Vereinskünstler“ zu bestaunen.

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