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Leicht, aber markant

Tag der Architektur in Felde Leicht, aber markant

Schlanke Holzpaneele umgeben wie ein Bilderrahmen die Glasfront des Bürogebäudes vom Architektenduo Michael Raphael-Rothe und Alexander Kubiessa. Am Tag der Architektur öffnet das Team am Sonnabend ab 14 Uhr das 2014 bezogene Haus im Industriegebiet Felde zur Besichtigung.

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Ein Bürohaus, das die Idee des Architekturbüros Kuro ohne Wort erklärt: geradlinige Eleganz mit hohem Holzanteil.

Quelle: Beate König

Felde. Ein Blick auf die leicht, aber markant wirkende Hülle der 200 Quadratmeter Bürofläche und 300 Quadratmeter Halle erklärt die Firmenphilosophie. Ruhige Architektur mit klarer Raumsprache ist das Ziel, das Kubiessa und Rothe mit Häusern im Holzrahmenbauverfahren in Deutschland und Skandinavien umsetzen. Im Studium vor elf Jahren in Eckernförde wurde die Idee geboren, mit natürlichen Baustoffen Häuser mit Energieffizienz-Spitzenwerten zu bauen. „Ich bin gelernter Zimmermann“, sagt Rothe.

 Im Büro in Felde zeigt das Team an großen, offenen Modellen von einer Außenwand und einem Dachabschluss das Innenleben ihrer selbst entwickelten Konstruktion. Die Stärke der Isolierung im Holzrahmen, die Außen- und die Raumansicht, die dreifach verglasten Fenster und die Gesamtverarbeitung erklären den Leitgedanken der Planer.

 Rund 28 Zentimeter dick ist am Modell die luftdichte, dabei nach außen diffusionsoffene Wand – schmaler als Mauern aus Stein, sagt Rothe. „Damit gewinnt man in einem Einfamilienhaus bis zu fünf Quadratmeter Fläche.“

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