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Land gibt 65,3 Millionen für das FEK

Alheit mit Förderbescheid Land gibt 65,3 Millionen für das FEK

"Was Sie planen, ist eine zukunftssichere Krankenhausstruktur für die Region", lobte am Freitag Sozialministerin Kristin Alheit, als sie für den 2. Neubauabschnitt am Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster einen zweiten Förderbescheid über 27 Millionen Euro übergab.

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Der ärztliche Direktor Dr. Ivo Heer erklärt Ministerin Kristin Alheit die elektronische Patientenakte auf dem mobilen Visitewagen; links Schwester Silke Greul.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Damit beteiligt sich das Land mit beachtlichen 65,3 Millionen Euro an dem Neubauprojekt, das ein Investitionsvolumen von 78,1 Millionen Euro aufweist. Dazu kommen noch 2,8 Millionen Euro für einen modernen Hubschrauberlandeplatz. Die Differenz zur Fördersumme finanziert das FEK, das seit Jahren schwarze Zahlen schreibt, aus eigener Kraft. Der zweite Bauabschnitt startet mit dem zweiten Bettenhaus, für das das Baufeld bereits frei geräumt ist. In dem zweiten Abschnitt sollen ferner Psychiatrie, Neurologie, innere Medizin, Geriatrie und eine Infektionsstation mit zwölf Einzelzimmern unterbracht werden. "Das ist schon immer unser Wunsch gewesen. Damit tragen wir auch der zunehmenden Keim-Problematik Rechnung", sagte der technische Leiter Matthias van Appen.

"Mit dem geplanten Fertigstellungstermin 2020 ist das FEK eines der modernsten Krankenhäuser in Schleswig-Holsten", stellte Geschäftsführer Alfred von Dollen fest. Derzeit laufen die Ausschreibungen für den ersten Teilabriss des "neuen" Altbaus aus den 1970er-Jahren. Der erste Neubauabschnitt war wegen des gestiegenen Baukostenindexes letztlich 75 Millionen Euro teuer geworden; angesetzt waren seinerzeit gute 60 Millionen Euro. Genau wie der erste wird auch der zweite Abschnitt bei laufendem Klinikbetrieb erfolgen. "Eine große Herausforderung für die Mitarbeiter, bei denen wir uns bedanken", betonte von Dollen.

Das FEK betreibt 664 Planbetten, einschließlich 26 Tagesklinik-Plätzen. Es ist Krankenhaus für die Schwerpunktversorgung im Großraum Neumünster.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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