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Mann in Landesunterkunft niedergestochen

Lebensgefährlich verletzt Mann in Landesunterkunft niedergestochen

Lebensgefährlich verletzt wurde bei einem Streit in der Landesunterkunft für Flüchtlinge in Neumünster ein 19-jähriger Albaner. Ein 26-jähriger Afghane hat mit einem Messer auf ihn eingestochen. Der Albaner wurde notoperiert und ist außer Lebensgefahr. Der Messerstecher sitzt in Untersuchungshaft.

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In der Landesunterkunft in Neumünster gab es eine Messerstecherei (Symbolfoto).

Quelle: Ulf Dahl

Neumünster. Bereits in der Nacht zu Montag waren er und ein 26 Jahre alter Afghane in einem Flur der Einrichtung aneinandergeraten. Dabei stach der Mann aus Afghanistan laut Polizei mit einem Messer auf den Albaner ein und verletzte ihn schwer am Oberkörper.

Der Wachdienst alarmierte die Polizei und den Rettungsdienst. Der 19-Jährige wurde im Friedrich-Ebert-Krankenhaus notoperiert, ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Den 26-jährigen Messerstecher nahm die Polizei fest. Wegen versuchten Totschlags sitzt er seit Dienstag in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Neumünster.

Er ist der Polizei bereits bekannt: Im Mai soll er in der Landesunterkunft an einem schweren Raub beteiligt gewesen sein; deshalb war es zu einem Streit unter Albanern und Marokkanern gekommen. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollte sich die Polizei zu weiteren Details nicht äußern.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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