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Letzte Sanierungsrunde fürs Vicelinviertel

Private Wohnhäuser im Fokus Letzte Sanierungsrunde fürs Vicelinviertel

Jetzt steht nur noch das Ja der Ratsversammlung aus: Der Bau- und Planungsausschuss hat bereits grünes Licht gegeben, damit die Stadtplaner im Vicelinviertel noch einmal voll durchstarten können. Mit Ablauf der Förderung soll das Sanierungsgebiet ab 2019 „abgewickelt“ werden.

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Dieses Haus könnte durchaus „Make Up“ vertragen, indes: Allein für Fassadensanierung fließen keine Fördermittel.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. 1999 war Neumünsters Multikulti- aber eben auch Schmuddelviertel in das Programm Soziale Stadt aufgenommen worden. Als Leuchtturmprojekt der Sanierungsphase gilt das Bildungszentrum Stadtteilschule Vicelinschule, das von vielen Gruppen genutzt wird. Dazu kamen der Christian-Friedrich-Peter-Platz an der Kieler Straße, Spielplätze wie die an der Anscharkirche und der Kita Zwergenland.

 Noch sind 3,6 Millionen Euro im Topf, für die die Stadt die Förderbescheide bereits in der Tasche hat. Als dickster Brocken wird in den kommenden Jahren das neue Domizil für das Jugendzentrum AJZ in der alten Fabrikhalle in der Anscharstraße mit 2,5 Millionen Euro zu Buche schlagen, dazu die Grünfläche davor und der Bauspielplatz an der Vicelinstraße. Restbetrag: rund 600000 Euro. „Wir können aber noch weitere Mittel einwerben, wenn die Stadt bereit ist, ihren Drittel-Anteil dafür in den Haushalt einzustellen“, sagte Stadtplaner Bernd Heilmann.

 Was allerdings nie so richtig wie erhofft in die Gänge kam, war die Sanierung von Wohnbebauung in Privatbesitz. „Um neue Anreize und Impulse zu geben, sollen die Grundstückseigentümer, deren Gebäude einen hohen und mittleren Sanierungsbedarf haben, noch einmal gezielt angesprochen werden“, schilderte Stadtplanerin Sabine Schilf die Intention.

 Bei der jetzt angestoßenen Rahmenplanfortschreibung sollen Gebäude von hoher und mittlerer Priorität sogar mit 100 Prozent des Kostenerstattungsbetrages gefördert werden. „Wenn zehn bis zwölf Objekte zusammenkämen, wäre das schon schön.“

 Die CDU hatte ein Gegenkonzept mit einer Reihe von Einzelmaßnahmen auf den Tisch gelegt, unter anderem die beidseitige Sanierung von Hausfassaden in der Kieler und Christianstraße. „Für Fassadensanierung allein fließen keine Fördermittel“, beschied Schilf. Letztlich segnete der Ausschuss die Vorlagen der Stadtplanung ab. Auch die Entsiegelung und Begrünung von Höfen des innerstädtischen Vicelinviertels soll mit Fördermitteln angestoßen werden.

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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