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Lokschuppen hofft auf Gleisanschluss

Neumünster Lokschuppen hofft auf Gleisanschluss

Die Anbindung des historischen Lokschuppens unter der Max-Johannsen-Brücke an das Schienennetz nimmt Fahrt auf. Die Norddeutsche Eisenbahngesellschaft (NEG) hat das Planfeststellungsverfahren für den Gleisanschluss eingeleitet.

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Jens Paulsen (links) und Werner Hansen haben den Lokschuppen winterfest gemacht.

Quelle: Leng

Neumünster. Frohe Botschaft hatte Peter Tadzen, Vorsitzender des Vereins Kulturlokschuppens, bei der Mitgliederversammlung am Sonnabend im Gepäck. „Der Geschäftsführer der NEG hat das Planfestellungsverfahren für den Gleisanschluss auf den Weg gebracht“, so Tadzen. Es geht dabei um eine nur 50 Meter lange Schienenverbindung zwischen einem Gleis der NEG zum Lokschuppenareal. Schotter und Kies sei bereits dafür gelagert. Es würden jetzt nur noch Schwellen und die Gleise fehlen. „Vielleicht kommen wir da ja problemlos ran“, hoffte Werner Hansen. „Ohne Gleisanschluss läuft nichts. Das ist die Grundvoraussetzung den Lokschuppen wieder als Hingucker für historische Lokomotiven und damit interessant für Anbieter von Kulturveranstaltungen zu machen“, verdeutlichte Vereinssprecher Holger Busche.

 Große Sorgen bereitet dem Verein der Anschluss der Betriebsgebäude an das Stromnetz. Die früher genutzte Stromverbindung unter den Hauptgleisen zum DB-Ausbesserunsgwerk sei marode und nicht mehr nutzbar, so Tadzen. Anfragen bei den Neumünsteraner Stadtwerken und der SH-Netz AG haben ergeben, dass ein Stromanschluss mittels neuverlegtem Erdkabel von der Rendsburger Straße möglich sei. Die Kosten könnten sich allerdings auf bis zu 160000 Euro belaufen. kol

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