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Rauschgiftbande in Neumünster verhaftet

Marihuana sichergestellt Rauschgiftbande in Neumünster verhaftet

Eine polnische Rauschgiftbande, die 15 Kilo Marihuana von Spanien nach Deutschland schmuggelte, ist in Neumünster aufgeflogen. Vier Männer seien bereits am 22. Juli in einem Gewerbegebiet festgenommen worden. Gegen sie wurden jetzt Haftbefehle erlassen, teilte das federführende Hamburger Zollfahndungsamt am Donnerstag mit.

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Das für den Straßenverkauf in Hamburg vorgesehene Marihuana hatte einen Wert von 150000 Euro.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Neumünster. Das sichergestellte Marihuana sei für den illegalen Verkauf in Hamburg bestimmt gewesen – mit einem Straßenverkaufswert von rund 150000 Euro.

Ein 39-jähriges Bandenmitglied war mit einem Kleintransporter von Lübeck nach Malaga in Spanien gefahren und hatte dort das Marihuana geholt – versteckt in einem doppelten Boden unter der Ladefläche des Transporters.

Hinweis europäischer Kollegen an die Zollfahnder

Durch einen Hinweis europäischer Ermittlungsbehörden erfuhr das Zollfahndungsamt Hamburg von dem Schmuggel. Als der Kleintransporter am 22. Juli abends in dem Gewerbegebiet in Neumünster in eine Halle fahren wollte, griffen Spezialeinheiten der Zollfahndung zu. Neben dem Fahrer wurden drei weitere Männer – 26, 31 und 37 Jahre alt – festgenommen. Jetzt laufen Ermittlungen, ob die Bande zuvor bereit Rauschgift nach Deutschland gebracht hat.

Dieser Erfolg zeige erneut die Bedeutung der engen Kooperation europäischer Ermittlungsbehörden bei der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität, sagte Niels Hennig, Pressesprecher des Zollfahndungsamtes Hamburg.

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