19 ° / 7 ° heiter

Navigation:
Mehr Anmeldungen für Gymnasien

Keine Umland-Konkurrenz Mehr Anmeldungen für Gymnasien

Die vier Gymnasien der Stadt Neumünster dürfen sich über deutlich höhere Anmeldungen für das Schuljahr 2015/2016 freuen. Eine Konkurrenz durch im Umland entstandene gymnasiale Oberstufen in Nortorf und Bordesholm scheint nicht gegriffen zu haben. Gemischt sieht die Bilanz für einige Gemeinschaftsschulen aus.

Voriger Artikel
„Haus der kleinen Forscher“ erneut ausgezeichnet
Nächster Artikel
Erinnerungen aufpoliert

Mehr Anmdeldungen registrierte die Holstenschule: hier die "klassische" Fassade des Hauptgebäudes.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Mit 136 Anmeldungen lag die Alexander-von-Humboldt-Schule über dem Ergebnis von 121 vor einem Jahr und schöpft ihre Kapazität künftig voll aus. Die Holstenschule „kletterte“ von 95 auf 111 Anmeldungen, die Immanuel-Kant von 60 auf 86 und die Klaus-Groth immerhin von 86 auf 90. So sehen die Zahlen nach der dritten Runde des Anmeldeverfahrens, die Umentscheidungen aufgrund abgelehnter Wünsche berücksichtigt, aus.

 „An den Gymnasien merken wir die Konkurrenz aus dem Umland jedenfalls nicht“, konstatierte Mirko Nitschmann von der Schulentwicklungsplanung im Rathaus. Humboldt-Gymnasialchefin Doris Weege gab auf Anfrage unumwunden zu: „Wir haben uns so gefreut, dass sich Bordesholm und Nortorf nicht ausgewirkt haben.“ Weiterhin werde die Klientel des Einfelder Gymnasiums, an dem der Anteil der Externen am stärksten zu Buche schlägt, zu einem Drittel aus Neumünsteraner und zu zwei Dritteln aus Umlandschülern bestehen. „Auch viele Geschwisterkinder von dort halten uns die Treue.“

 Nitschmanns Vermutung für die gestiegenen Gymnasial-Anmeldungen, dass die Empfehlungen für die in den fünften Jahrgang wechselnden Schüler erstmals entfallen sind, mag Weege nicht gelten lassen: „Bei uns hat immer eine sorgsame Elternberatung stattgefunden. Ihr Kollege Arno Engelmann von der Holstenschule sieht im Wegfall der Empfehlung durchaus einen Grund. „Allerdings hat unser Unterstufenleiter in Beratungsgesprächen 15 bis 20 Eltern überzeugen können, dass ihre Kinder auf einem Gymnasium nicht gut aufgehoben wären.“ Für die gestiegene Anmeldezahl macht er auch den Ruf der Schule und Geschwisterkinder verantwortlich. Als Konkurrenz empfindet er die neue Boostdter Gemeinschaftsschule nicht. „Wir haben ein positiv kooperierendes Verhältnis.“

 Bei den Gemeinschaftsschulen gab es überwiegend Rückgänge. In Einfeld sank die Anmeldezahl von 54 auf 36, an der Hans-Böckler um zehn auf 54, an Freiherr-vom-Stein von 45 auf 39. Wilhelm-Tanck stieg von 34 auf 39 Neuanmeldungen. Und die Gemeinschaftsschule Brachenfeld musste 29 Schüler ablehnen, weil mit 173 Anmeldungen die Kapazität von 144 Plätzen überschritten war. Auch die Gemeinschaftsschule Faldera musste angesichts 92 Plätze für Neulinge 19 Ablehnungen aussprechen.

 Wie sieht es in Bordesholm und Nortorf aus? Schulverbandsvorsitzender Manfred Christiansen bezifferte die Zahl der Anmeldungen zur Oberstufe in der Hans-Brüggemann-Schule (Gemeinschaftsschule) Bordesholm auf 40 bis 50 Schüler. Bei der Premiere im vergangenen Jahr starteten 36 Elftklässler.

 Einen kleinen Anstieg der Zahlen erwartet die Gemeinschaftsschule in Nortorf. Mit 20 Schülern und einer Klasse im elften Jahrgang startete die Schule 2014/15 in die gymnasiale Oberstufe. Schulleiter Hans Werner Christiansen geht in diesem Jahr von rund 25 neuen Elftklässlern aus, betont aber: „Dies ist noch keine festgezurrte, endgültige Zahl.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Neumünster Events

Veranstaltungen in
Neumünster. Aktuelle
Termine, News, Infos

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Neumünster 2/3