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Mehr Arbeit für Sozialarbeiter

Gettorfer Schulen Mehr Arbeit für Sozialarbeiter

Oft geht es um Streit mit Mitschülern, Unter- oder Überforderung im Unterricht – mitunter aber auch um Gewalt oder Drogen: Wenn der Schuh bei Kindern, Eltern oder Lehrern drückt, hilft die Schulsozialarbeit der Arbeiterwohlfahrt Gettorf . Die Zahl der Fälle hat zugenommen

Haben ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme von Kindern, Eltern und Lehrern: Die Awo-Schulsozialarbeiter Andreas Göttsch, Sandra Spengler (Mitte) und Ulrike Boelcke.

Quelle: Jan Torben Budde

Gettorf. Einen Bericht für 2014/15 gab Andreas Göttsch aus dem Awo-Team am Donnerstag in der Schulverbandsversammlung ab. Nach Angaben des Pädagogen war die Schulsozialarbeit im Vergleich zum Vorjahr häufiger gefordert. Als auffällig bezeichnete Göttsch die Zunahme am Gymnasium der Isarnwohld-Schule, wo die Zahl der Fälle gleich um 14 auf 36 angestiegen sei. Als einen Grund nannte er den gewachsenen Druck. Der Anstieg im Gemeinschaftsschulteil fiel geringer aus: 92 statt 87 Fälle. Auch an der Gettorfer Grundschule war die Unterstützung des Awo-Teams häufiger als im Vorjahr gefragt: Unterm Strich waren es 68 Fälle – acht mehr als im Vorjahr. In beiden Schulen wenden sich Schüler, Lehrer und auch Eltern an das Team, das die Belange mitunter an Erziehungsberater, Kinderärzte, Jugendamt oder Psychotherapeuten weitervermittelt.

 „Der Bedarf an Hausaufgabenunterstützung ist weiterhin groß“, erklärte Göttsch mit Blick auf die Grundschule, wo die Awo zudem noch die „Deutsch-mit-Spaß“-AG anbiete. Ansonsten liege die Ganztagsbetreuung in den Händen der Schule. Anders an der Isarnwohld-Schule: Dort gibt es ein offenes Ganztagsangebot der Awo: Die Hausaufgabenhilfe nutzten 2014/15 täglich zwischen elf und 18 Schüler. Zudem besuchten wöchentlich 70 Schüler (Vorjahr: 44) Fußball-, Koch- oder Pony-Arbeitsgemeinschaften. Hinzu komme der Schülertreff im alten Hausmeisterhaus, wo die Kinder spielen, basteln, etwas essen oder auf den Bus warten können.

 Zudem ging es in der Versammlung um den Haushalt 2016. Ob Sanierungsarbeiten oder neuer Aufzug: Für die Gebäudeunterhaltung veranschlagt der Schulverband 262000 Euro (Isarnwohld-Schule) und 193000 Euro (Grundschule). Trotzdem sinke die Schuldenlast unter die Neun-Millionen-Euro-Marke, wie der Vorsitzende Hans-Ulrich Frank berichtete.

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