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Mit Ultraschall gegen Hundehaufen

Selbsthilfe in Wittorf Mit Ultraschall gegen Hundehaufen

Anwohner der Burgstraße in Wittorf haben gegen Hundekot vor ihren Grundstücken zur Selbsthilfe gegriffen. In ihren Vorgärten haben sie sogenannte elektronische Hundevertreiber installiert.

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Seit Margret Schenke in ihrem Vorgarten an der Wittorfer Burgstraße elektronische Hundvertreiber postiert hat, muss sie nur noch selten auf dem Sandweg vor ihrem Grundstück Hundehaufen entsorgen.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Die Burgstraße am südlichen Rand von Wittorf ist für Hundebesitzer ein beliebter Weg zum Gassigehen. Sie führt durch grüne Auen bis zur Wittorfer Burg. Anwohnerin Margret Schenke ist keine Hundehasserin. Doch die vielen Hundehaufen vor ihrem Grundstück hat sie satt. „Wir haben hier bis vor wenigen Wochen jeden Tag unzählige Kothaufen eingesammelt“, berichtet die Wittorferin. Damit ist nun Schluss. Sie hat sich im Internet schlau gemacht und stieß dabei auf die Empfehlung, in ihrem Vorgarten zwei sogenannte Hundevertreiber aufzustellen.

 Die unscheinbaren kleinen elektronischen Geräte senden einen Ton im Ultraschallbereich aus. Das menschliche Ohr kann diese Frequenz nicht hören. Hunden, aber auch Katzen zwickt der Ton allerdings mächtig im Gehör, und sie meiden den Bereich. Die Maßnahme sei erfolgreich, so Schenke. Seit die beiden Geräte ihren Dienst tun, würden Hundebesitzer schneller als zuvor den Weg vor ihrem Grundstück passieren. Nur noch selten würde ein Kothaufen als Hinterlassenschaft zu beseitigen sein. Nachbarn hätten ebenfalls diese Geräte aufgestellt und würden über den gleichen Erfolg berichten.

 Nicht alle Hundebesitzer verweigerten ihre Pflicht, die unappetitlichen Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner in einer Kottüte zu entsorgen, berichtet Margret Schenke. Doch wohin damit? Längs der Straße sind zwar hier und da Sitzbänke aufgestellt, es ist aber kein einziger Papierkorb zu finden. „Da muss unbedingt nachgebessert werden“, meint die Wittorferin.

 Wenn Mitbürger derartige Mängel entdecken, sei es wichtig, den Stadtteilbeirat darüber zu informieren, appelliert Stadtteilvorsteherin Sabine Krebs an ihre Mitbürger. „Bei einer Brennpunkttour in den kommenden Wochen werden wir per Fahrrad den Stadtteil auf Probleme wie fehlende Mülleimer unter die Lupe nehmen“, verspricht Krebs. Der Termin stehe noch nicht fest.

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