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Hommage an Peter Alexander

Musical in der Stadthalle Hommage an Peter Alexander

Das Musical „Servus Peter" entführte das Publikum zurück in die „heile Welt“ der 60er-Jahre. Die Hommage an den Schauspieler, Entertainer und Sänger Peter Alexander ließen sich rund 300 Zuschauer in der Stadthalle nicht entgehen.

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Mit dem Musical „Servus Peter", einer Hommage an Peter Alexander, begeisterten Peter Grimberg und Sabine Murzel ihr Publikum.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. „Ach, was waren das für großartige Zeiten, als Peter Alexander im Fernsehen mit seinen Shows eine ganze Generation begeisterte“, schwärmte Seniorin Eike Reinhard am Sonnabend im Foyer des Theatersaals der Stadthalle vor dem Start des Musicals. Sie habe vor Jahrzehnten in der Gruga-Halle in Essen den Entertainer live erlebt, berichtete die Neumünsteranerin mit strahlenden Augen. „Ich durfte als Kind die Peter-Alexander-Show mit meinen Eltern im Fernsehen verfolgen“, erzählte Ute Hübner. Zusammen mit ihren Freundinnen Inge Rose Martha David, Marion Peternati und Kirsten Stolz freute sie sich auf eine Zeitreise zurück in ihre Jugendzeit. „Wir waren damals von Peter Alexander fasziniert und sind gespannt wie das Musical rüberkommt“, so das Quintett. Die Generation, die den 2011 verstorbenen Entertainer so verehrte, ist dabei deutlich in die Jahre gekommen. Der Altersdurchschnitt der Alexander-Fans, die im Foyer sehnsüchtig auf den Beginn der Aufführung warteten, lag deutlich über 65 Jahre.

 Schon beim Betreten des Theatersaals wurde das Publikum mit leise erklingenden Schlagern des Österreichers auf das Kommende eingestimmt. Das Bühnenbild mit der Fassade des Hotels vom Weißen Rössl samt Gartencafé ließ die Herzen der Zuschauer höher schlagen. „In dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1960 hat Peter die Hauptrolle des Zahlkellners Leopold gespielt“, wusste Irmgard Schult. „Herzlich willkommen“, wurde zunächst das Publikum von „Musicalerfinder“ und Hauptdarsteller Peter Grimberg im Frack gekleidet begrüßt. „Der spricht wie Peter Alexander und sieht ihm auch noch täuschend ähnlich“, staunte Hans Pegel.

 Dann startete die Revue. Angelehnt an die Handlung des Singspiels Zum Weißen Rössl aus den 30er-Jahren von Ralph Benartzky, das als Vorlage für die gleichnamige Verfilmung mit Peter Alexander diente, entwickelte sich ein schwungvoll inszeniertes Lustspiel um Oberkellner Peter, der unsterblich in die Wirtin Mariandl verliebt ist. Natürlich durften bekannte Alexander-Ohrwürmer wie Die kleine Kneipe oder Sag beim Abschied leise Servus von Grimberg zur Begleitmusik vom Band in bestechender Manier gesungen nicht fehlen.

 Passend in die Handlung eingebettet war ein Querschnitt von Schlagern aus den 60er-Jahren. So sang das Publikum begeistert mit, als der Gassenhauer Marina, Marina von Rocco Granata, Ich will keine Schokolade von Trude Herr oder Souvenirs, Souvenirs von Bill Ramsey erklangen.

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