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Bekannte Musiker lockten viele Besucher

Festival im Eiderheim Bekannte Musiker lockten viele Besucher

Groovende Tänzer ab dem ersten Ton der Coverband Sir Henrik and The Dukes: So startete das neunte Musikfestival des Eiderheims. Krönender Abschluss des Abends war der Auftritt der Status Quo-Coverband „Quo“ aus Hamburg.

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 Rock- und Reggae-Tanznummern hatten Anja Bublitz und Gerd Jürgen"Shanger" Ohl mit Godewind im Gepäck.

Quelle: Beate König

Flintbek. Auf dem Festivalgelände, dem Rasen vor dem Wohngebäude des Eiderheims, das der Landesverein für Innere Mission Schleswig Holstein betreibt, ist man nach Erfahrungen aus der Vergangenheit bestens auf  Regenschauer im Juli vorbereitet. „Die Zelte und Sitzbänke wurden noch dichter als in den Vorjahren an die Bühne gerückt“, sagt Einrichtungsleiter Volker Zimmermann. Seit dem vergangenen Mittwoch bauten 40 Mitarbeiter aus den Werkstätten die Verkaufsbuden und Pagodenzelte rund um die 30 Quadratmeter große Bühne auf.

Wohnbereichsleiter und Musiker Carsten Gallinat schaffte es erneut, ein prominentes Festival-Line-Up zusammenzustellen. "Sir Henrik an The Dukes" füllten in den 60er Jahren den Starpalast und die Ostseehalle in Kiel, bis heute spielen die vier Musiker Coversongs von den Kings oder den Rolling Stones mit knackigem Druck.

"Godewind" ist landesweit durch Fenseh- und Radioauftritte für seine Spezialität, den Rock op Platt bekannt. Die Gruppe "Speellüüd" mit den Wurzeln in Flintbek standen in der Vergangenheit auch vor Fernsehkameras überregionaler Sender. Angesichts der bekannten Musiker war es kein Wunder, dass im Lauf des Nachmittags immer mehr Zuschauer zwischen einem Jahr und 80 Jahren den Weg zum Festival fanden.

Jonah Suckow interessierte sich allerdings weniger für die Prominenz auf der Bühne. Der Einjährige hüpfte als einer der jüngsten Zuschauer immer dann begeistert in seinem Buggy auf und ab, wenn er durch seine Spezial-Ohrschoner hörte, dass sein Vater Schlagzeug spielte. Der Neumünsteraner Stephan Suckow war bei "Sir Henrik" für den erst vor Kurzem verstorbenenen Jürgen Erdmann eingesprungen. Um des Drummers zu gedenken, hatte die Familie seine Instrumente auf der Bühne aufgebaut. Jede Band am Abend nutzte das Schlagzeug als letzte Ehre für den Musiker.

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