18 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Neue Wartehäuschen geplant

An mehr als 73 Bushaltestellen Neue Wartehäuschen geplant

Endlich: Die Bushaltestelle an der Ostseite der Rendsburger Straße vor den Holstenhallen, die sowohl die Autokraft als auch die Kilius-Busse anfahren, soll einen Fahrgastunterstand bekommen. Spätestens wenn in rund drei Jahren wohl alle Buswartehäuschen in Neumünster durch neue ersetzt werden.

Voriger Artikel
Praller Sonntag in der City
Nächster Artikel
Musik-Meister in drei Disziplinen

Ähnlich schlicht wie ihre Vorgänger (hier in der Plöner Straße) und damit Platz sparend, was den Bürgersteig angeht, soll die neue Generation von Neumünsters Buswartehäuschen ausfallen.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Die Unterstände sind mit 25 Jahren allmählich ins Seniorenalter gekommen. „Wenn durch Vandalismus oder Unfälle Scheiben zu Bruch gehen und neue eingesetzt werden, stellt sich das Problem: Technische Details der Halterungen werden heute so gar nicht mehr hergestellt und müssen aus alten Lagerbeständen ersetzt werden“, erklärte Stadtplaner Detlev Schulz, als er für die Fortschreibung des 2. Regionalverkehrsplanes im Beirat Gartenstadt vorstellig wurde, um Bürger-Anregungen einzusammeln.

 Größter Wunsch: eine Direktanbindung per ÖPNV an einen der umliegenden Nahversorger. „Damit wir nicht erst zum ZOB fahren und dort auf eine andere Linie umsteigen müssen“, sagte Beirat Martin Krieger unmissverständlich.

 Bisheriger Wartehäuschen-Partner der Stadt Neumünster ist die Ströer Medien GmbH Deutsche Städtereklame. Das Geschäft läuft so: Die Firma stellt die von der Stadt ausgesuchten Unterstände, reinigt, repariert und hält sie instand, zahlt zudem einen vertraglich ausgehandelten Pachtzins. Im Gegenzug erwirbt sie das Exklusivrecht für die Werbung im öffentlichen Raum in Neumünster, an den Wartehäuschen und rund 100 großflächigen Plakatwänden. Die Stadt hat jetzt ein Interessenbekundungsverfahren ausgeschrieben, das einen neuen Geschäftspartner bescheren könnte.

 Die rund 250 Haltestellen im Stadtgebiet sind mit 73 Unterständen (dazu kommen noch zehn aufwändiger gestaltete in städtischer Regie) bestückt. Deren „Schlichtheit“ hat durchaus ihre Vorteile: Sie verbrauchen wenig Fläche, die schließlich vom Bürgersteig „abgeknappst“ werden muss, gewähren dem Busfahrer guten Blick auf die Wartenden. Bei Sitzgelegenheit im Häuschen soll es möglichst bleiben, Beleuchtung dito. Angedacht: eine Echtfahrzeiten-Anzeige bei Verspätungen.

 Sache der Stadt bleibt die „Ertüchtigung“ der Haltestellen durch barrierefreie Erhöhung (Bus-Kaps) und der Einbau Taststreifen. Das sind farblich abgehobenen, geriffelten Betonplatten, die Sehbehinderten mit Taststab den Weg zum Buseinstieg erleichtern. 60 Prozent der Haltestellen sind damit bereits bestückt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

Neumünster Events

Veranstaltungen in
Neumünster. Aktuelle
Termine, News, Infos

KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Neumünster 2/3