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Beton für neue Klassenzimmer

Grund- und Gemeinschaftsschule Beton für neue Klassenzimmer

Die Handwerker klotzten am Dienstag in Neumünster-Einfeld richtig ran. Die Betondecke für des neuen Grundschultrakts wurde geschüttet. Die Errichtung der zwölf neuen Klassenzimmer für rund drei Millionen Euro liegt damit voll im Zeitplan. Kommenden Herbst sollen die Abc-Schützen einziehen.

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Den Ausleger der Betonpumpe lenkt Andreas Hitschler (von links) an die richtige Stelle der 750 Quadratmeter großen Decke auf dem Rohbau der neuen Grundschule in Einfeld. Mit der sogenannten Rüttelflasche holt Sebastian Thrun Luftblasen aus dem weichen Beton und Ralf Sternke kontrolliert die Höhe.

Quelle: Sven Detlefsen

Neumünster. 156 Kubikmeter Beton wurden dafür aus Misch-Lkw hoch gepumpt, verteilt und geglättet. Die Betonmischer wechselten im Halbstundentakt auf dem Baugelände der Schule an der Einfelder Dorfstraße. Den 750 Quadratmeter Unterbau der Decke hatte das Bauunternehmen Bernd Schmidt in den vergangenen Tagen vorbereitet. Dafür wurden 71 Deckenplatten mit Bewährung als Verschalung verlegt, darüber die Stahlverstärkung für die Betondecke geflochten. Rund zwölf Tonnen Baustahl steckten in der Konstruktion. Darauf wurde der Frischbeton gepumpt. Betonbauer Andreas Hitschler dirigierte den Betonfluss, Sebastian Thrun sondierte mit einer sogenannten Rüttelflasche, um Luftblasen aus dem zähen Betonbrei zu lösen und Ralf Sternke peilte mit einem Laser-Nivelliergerät die Höhen.

 „Die Witterung ist für diese Arbeiten optimal“, sagte Oliver Schmidt, Geschäftsführer der Baufirma. Am 9. Oktober hatten die Arbeiten an dem Rohbau begonnen. Auch auf anderen Baustellen des Unternehmens, zum Beispiel für Massivhäuser für Flüchtlinge in Kaltenkirchen, hilft der ausbleibende Winter, um vor der Festtagspause noch viel zu schaffen.

 „Der Regen ist für den frischen Beton optimal. Das Material ist zwar nach einem Tag begehbar, braucht aber an die vier Wochen, um komplett durchzuhärten“, erklärte Berthold Heitker. Der Hochbauchef der Stadtverwaltung hatte gehofft, dass die Decke des Schulneubaus noch vor Weihnachten fertig wird. Nach den Feiertagen können so die Arbeiten an dem Obergeschoss fortgesetzt werden.

 Über den Baufortschritt freute sich auch Schulleiterin Gunhild Cordts, die der Baustelle einen Besuch abstattete. Berthold Heitker war zuversichtlich, dass der angepeilte Bezugstermin für den Grundschultrakt nach den Sommerferien 2016 gehalten werden kann. Bis 2018 soll fast die gesamte Schule, deren Altbaubestand sich größtenteils als marode und nicht sanierbar erwies, erneuert werden. 11,1 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. 3 Millionen fließen in die Grundschule für ein dutzend Klassen- und sechs Differenzierungsräume, 6,1 Millionen in die Gemeinschaftsschule (14 Klassen und sieben „Differenz“) und 2 Millionen in die Sanierung des Fachklassentraktes mit Lehrerzimmer.

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Ein Artikel von
Sven Detlefsen
Ressortleiter Holsteiner Zeitung

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