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Mehr Angebote unter einem Dach

Neues Flüchtlingszentrum Mehr Angebote unter einem Dach

„Näher dran, mehr Angebote, mehr Personal.“ So schildert Heinrich Deicke, Geschäftsführer der Diakonie Altholstein, die Vorteile des neuen Zentrums für Flüchtlinge, das in der alten Kösterschen Fabrik eröffnet wurde – nur wenige Schritte entfernt von der Erstaufnahme in der ehemaligen Scholtz-Kaserne.

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Ehrenamtliches Engagement: Karen Bünning (von links), Damaris und Michael Eggers, Jutta Ressler, Gudrun Schubert, Bernd Tiedemann, Margot Schweitzer und Ann-Cathrin Necker-Püschel betreuen im neuen Haart-Café der Diakonie Holstein die Flüchtlinge.

Quelle: Karsten Leng

Neumünster. Unter einem Dach sind hier die Fachberatung für Flüchtlinge und Migranten, die schon länger in Deutschland leben (bisher Am Alten Kirchhof), Deutschkurse und Frauengesprächskreise zusammengefasst. Für die Flüchtlinge, die in der Erstaufnahme leben, wird vorerst an jedem Donnerstag von 15 bis 17 Uhr das Haart-Café öffnen, das ehrenamtliche Helfer betreiben. Dazu kommen regelmäßige Informationsveranstaltungen, bei denen in bis zu acht Sprachen der Ablauf des Asylverfahren erläutert wird.

 „Unsere Hilfe ist auf lange Sicht angelegt“, erläuterte Michael Frenzel, bei der Diakonie für den Bereich Migration zuständig. Er geht davon aus, dass die Flüchtlingszahlen auf Dauer auf hohem Niveau bleiben werden. Deshalb hat die Diakonie drei zusätzliche Mitarbeiterinnen eingestellt. „Unser Traum ist es, das Café mehrmals in der Woche zu öffnen. Dann könnten viele Flüchtlinge davon profitieren, trotz ihres kurzen Aufenthalts in Neumünster.“

 Dafür sei die Diakonie allerdings auf Spenden für Dolmetscherkosten und Kaffee und zusätzliche Helfer angewiesen. Bei der Einrichtung des Zentrums leisteten die Glücksspirale (Ausstattung) und das Land per Sozialvertrag (Baumaßnahmen) wertvolle Hilfe. Möbel Brügge spendete einen großen Teil der Küchenmöbel; andere Lieferanten und Privatleute beteiligten sich ebenfalls.

 „Die Flüchtlinge bei uns aufzunehmen, sie zu versorgen und eine Lebensperspektive zu bieten, ist eine große gesellschaftliche Herausforderung, die nur mit vereinten Kräften und bürgerschaftlichem Engagement geleistet werden kann“, stellte Deicke fest.

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