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Stadtpräsidentin: „Wir schaffen das“

Neujahrsempfang Stadtpräsidentin: „Wir schaffen das“

In der Stadt lässt es sich bestens leben: Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger zog beim Neujahrsempfang in Neumünster im Museum Tuch + Technik vor rund 300 Gästen ein positives Fazit über die Entwicklung im vergangenen Jahr.

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Neumünsters Ausnahmeschlagzeuger Levi Petersen ließ es bei einem Solo mächtig krachen und begeisterte die Empfangsbesucher.

Quelle: Leng

Neumünster. Die Stadtpräsidentin zählte Beispiele auf: die Fertigstellung und Eröffnung des zweiten Bauabschnittes des Designer Outlet Centers (DOC), das neue Einkaufszentrum Holsten-Galerie und der überraschende Verzicht des Karstadt-Konzerns, das Kaufhaus am Großflecken zu schließen. Die seit Jahrzehnten geringste Arbeitslosenquote von 9,6 Prozent und die hohen Einnahmen aus der Gewerbesteuer würden der Stadtentwicklung ebenfalls Aufschwung verleihen. „Im Land wird schon lange nicht mehr von Neumünster als grauer Arbeiterstadt gesprochen, sondern von einem aufstrebenden Zentrum mitten in Schleswig-Holstein.“

 Die Stadtpräsidentin dankte allen Ehrenamtlichen und der Bevölkerung für die Unterstützung bei der Betreuung von Asylsuchenden, die in den Sommerferien im Sporthallenkomplex der Gemeinschaftsschule Brachenfeld untergebracht werden mussten. Das Thema Flüchtlinge werde Neumünster weiter beschäftigen, da ab Oktober wohl auch Menschen aus den Erstaufnahmen dauerhaft aufgenommen werden müssten. Bisher war Neumünster davon ausgenommen.

 „Wir schaffen das“, lieh sich die Stadtpräsidentin den berühmten Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel aus. Nach der Ansprache spielte Ausnahmeschlagzeuger Levi Petersen ein Solo, für das er mit frenetischem Applaus belohnt wurde. Zur Musik von der Michel-Weiß-Band wurde dann allerorten geplaudert.

 Eine Abordnung des Vereins Kulturschuppen nutzte die Gelegenheit, Mitglieder zu werben. Der Verein hatte sich, wie berichtet, als Ziel gesetzt, den historischen Lokschuppen an der Brückenstraße nach Jahren des Dornröschenschlafs wieder zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum zu machen. Große Sorgen bereiten dabei die von Vandalen angerichteten Schäden. „Dank der Zuwendung einer Stiftung konnten wir jetzt die Panoramafenster im Lokleitstand mit neuen Scheiben ausstatten“, berichtete der Vereinsvorsitzende Holger Busche. Als nächstes werde die Instandsetzung der historischen Drehscheibe in Angriff genommen.

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