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119 Einsatzkräfte übten den Ernstfall

Großeinsatz 119 Einsatzkräfte übten den Ernstfall

Ein brennender LKW und zehn Vermisste in einem Pflanzenschutz- und Düngermittelbetrieb in Neumünster haben am Sonnabend einen Großalarm ausgelöst. 119 Helfer aus den Bereichen Feuerwehr, Löschzug Gefahrgut und Rettungsdienst befanden sich im Einsatz. Es war eine Übung für den Ernstfall.

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Wegen des möglichen Austritts von Giftstoffen kamen auch Helfer in Chemiekalienschutzanzügen zum Einsatz. Foto_ Berufsfeuerwehr Neumünster/Nyfeler/honorarfrei

Quelle: Berufsfeuerwehr Neumünster/Nyfeler

Neumünster. Rettungsleitstelle Neumünster, 9 Uhr: Die Brandmeldeanlage des Unternehmens im Industriegebiet Süd hat Alarm geschlagen, eine telefonische Bestätigung des Brandes folgte, Blaulicht und Martinshorn versetzten die Stadt in Atem. Das erste Einsatzfahrzeug der Neumünsteraner Berufsfeuerwehr mit zehn Einsatzkräften und Wilhelm Duda an der Spitze kam acht Minuten später am Unglücksort an.

Hier sehen Sie Bilder der Feuerwehr-Großübung in Neumünster, 25.06.2016

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Ein brennender LKW, eine verqualmte Halle, zehn Vermisste und freigesetztes Gefahrgut veranlassten Duda, den Alarm Massenanfall von Verletzten auszulösen. Nacheinander trafen weitere zehn Berufsfeuerwehrleute, die Freiwillige Feuerwehr Gadeland, Rettungsdienste der Stadt, DRK und Malteser Hilfsdienst, Löschzüge Gefahrgut aus Neumünster und Bad Segeberg sowie eine Regieeinheit des Katastrophenschutzes der Stadt Neumünster ein.

Das wirkungsvolle Zusammenspiel von Kräften dieser Größenordnung, Kommunikation, Abläufe und das richtige einsatztaktische Vorgehen – diese Bereiche sollten in der Übung getestet werden, listete Sven Kasulke auf. Das erste Fazit des Leiters der Berufsfeuerwehr wenige Minuten nach dem Übungsende um 11 Uhr: „Die Einsatzkräfte haben die Übung sehr gut gemeistert.“ Es habe kaum Kritikpunkte gegeben. Ein Beispiel von Kasulke: „Einige Helfer haben den abgesteckten Gefahrenbereich nicht respektiert.“

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