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23 Prozent mehr Beratungen

Pro Familia Neumünster 23 Prozent mehr Beratungen

Pro Familia wird dringend gebraucht in Neumünster: 1905 Menschen nahmen 2016 die Beratung rund um Sexualität, Partnerschaft, Schwangerschaft und Verhütung in Anspruch - 23 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Urte Kringel (links) und Dörte Heller zählten im vergangenen Jahr 23 Prozent mehr Menschen in den Beratungen von Pro Familia Neumünster.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. 1152 Männer und Frauen suchten die Beratungsstelle der Arbeiterwohlfahrt am Goebenplatz auf. In 282 Fällen ging es um Beratungen vor Schwangerschaftsabbruch, 375-mal wurde im im Rahmen des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (Elternzeit, Mutterschutz, finanzielle Unterstützung) geholfen. 257 Anträge wurden an die Bundesstiftung Mutter und Kind gestellt.

Deutlich zugenommen hat die Zahl der Ratsuchenden mit Migrationshintergrund, die von 126 auf 295 Personen stieg. 62 Antragsteller kamen im Zuge des neuen Angebots, nachdem die Stadt Neumünster für Menschen mit niedrigem Einkommen im vergangenen Jahr erstmals 14000 Euro für die Übernahme rezeptpflichtiger Verhütungsmittel zur Verfügung gestellt hatte. Diese Summe wurde für das laufende Jahr auf 25000 Euro aufgestockt; ein Drittel davon sind bereits verbraucht.

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