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„Andreas“ baut neues Gemeindehaus

An der Wilhelminenstraße „Andreas“ baut neues Gemeindehaus

800000 Euro investiert die knapp 2900 Mitglieder starke Andreasgemeinde in den Neubau eines zweiten Gemeindehauses. Zur Finanzierung beitragen sollen die späteren Mieterträge für zwei Wohnungen und eine physiotherapeutische Praxis in Neumünster-Tungendorf.

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Stolz päsentieren die Pläne für den Neubau ds zweiten Gemeindehauses Wolfgang Eichler (von links), Oliver Böge, Calle Ravn und die Pastoren Christian Grabbet und Sven Warnk.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. Als das Einfamilienhaus samt Grundstück an der Wilhelminenstraße, dort wo die zur Andreaskirche führende Stichstraße einmündet, zum Verkauf stand, zögerte der Kirchenvorstand nicht lange. Schließlich wollte die Tungendorfer Gemeinde schon immer „näher an die Straße ran“, wie Kirchenvorstand Wolfgang Eichler erklärte.

Denn die Kirche selbst, das Pastorat von Christian Grabbet, Kita und das Gemeindehaus liegen nicht direkt im Blickfeld der Passanten. Das soll sich ändern mit dem „Haus an der Straße“, so der angedachte Name für den Neubau, dem das gekaufte Haus weichen musste. Dorthin sollen Gemeindebüro, das Büro von Pastor Warnke und der Versammlungsraum umziehen.

Die Räume für die Jugendarbeit werden im Keller des Neubaus ihren Platz finden. Insgesamt ist das Haus auf eine Grundfläche von rund 160 Quadratmetern für jede der drei Etagen angelegt. Im Erdgeschoss breitet sich auf der Hälfte der Fläche die Physiotherapie-Praxis Michaelis aus. „Der wollte schon länger aus der alten Post gleich gegenüber raus“, weiß Eichler.

„Die beiden Mietwohnungen bringen wir im ersten Stock unter“, erklärte Calle Ravn, der das ganze Projekt als ehemaliger Vorsitzender des Kirchenvorstands angeschoben hatte. Mit der Bauleitung ist die Firma Böge beauftragt. Zur Grundsteinlegung am 7. Juli sind alle Tungendorfer eingeladen. Richtfest soll im September gefeiert werden, der Einzug ist für spätestens Jahresbeginn 2017 geplant.

Obwohl keine 3000 Mitglieder stark, engagieren sich für „ihre“ Andreasgemeinde mehr als 200 Mitglieder ehrenamtlich. „Das reicht von der Jugend- und Erwachsenenarbeit über den Altenclub und Besuchsdienst bis zum Förderverein. Für alle Altersstufen ist etwas dabei“, schildert Eichler. Und versichert: „Natürlich stimmen wir unsere Angebote mit dem Mehrgenerationenhaus im Stadtteil ab.“

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Ein Artikel von
Sabine Nitschke
Holsteiner Zeitung

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